Linke-Politiker kritisieren Polizeieinsatz bei AfD-Protest in Gießen
Hamburg - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung
Proteste und Polizeieinsatz in Gießen
Gießen () – Bei Protesten gegen die Neugründung der AfD-Jugendorganisation in Gießen haben zwei Hamburger Linken-Politiker einen unverhältnismäßigen Polizeieinsatz kritisiert. Die Bürgerschaftsabgeordneten Kay Jäger und David Stoop begleiteten als parlamentarische Beobachter antifaschistische Aktivisten aus Hamburg, wie die Fraktion mitteilte.
Jäger berichtete, ein friedlicher Demonstrationszug sei gleich zu Beginn mit Pfefferspray und Schlagstöcken gestoppt worden.
Der Einsatz von Gewalt sei völlig unverhältnismäßig gewesen, mehrere Demonstranten mussten demnach mit Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht werden.
Stoop betonte, es sei beeindruckend zu sehen, wie viele Menschen trotz des Polizeieinsatzes gegen das AfD-Treffen protestierten. Dieser laute Protest gegen die Faschisierung in der Gesellschaft dürfe nicht kriminalisiert werden, forderte der Ko-Fraktionsvorsitzende.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Protest gegen die AfD (Archiv) |
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