BASF fürchtet anhaltend hohe Inflation

29. April 2026

Wirtschaft - aktuelle Fakten und Einordnung

Wirtschaftliche Auswirkungen des Irankriegs in Bayern

() – BASF-Chef Markus Kamieth hat vor den ökonomischen Folgen des Irankriegs gewarnt. Ein dämpfender Effekt auf die Weltwirtschaft sei unvermeidbar, das Wachstum werde fast überall sinken, und das in einem ohnehin schwierigen Jahr, sagte Kamieth dem „Focus“. „Der Konflikt mit seinen Folgen wird uns noch lange beschäftigen. Nach meiner Einschätzung auch über das Jahr 2026 hinaus.“

Infolge der Knappheit von Öl und Gas prophezeit er eine anziehende Inflation. Der Großteil des Energieverbrauchs im Land fuße immer noch auf Öl und Gas. Und selbst wenn der Krieg morgen enden sollte, würden die Preise hoch bleiben, da sich das System nur sehr langsam wieder normalisieren werde, so Kamieth. Das treibe die Inflation.

Für die Versorgung seines Unternehmens mit Rohstoffen gibt der BASF-Chef fürs Erste Entwarnung. Die gute Nachricht sei, dass man aktuell keine Versorgungsschwierigkeiten habe und mit den wichtigsten Rohstoffen weltweit versorgt sei, zumindest für die erste Jahreshälfte, so Kamieth. Die Größe und die globale Aufstellung mache das Unternehmen robust. Hinzu komme, dass die BASF selbst Rohstoffhändler sei und von Haus aus schnell reagieren könne. Davon profitierten die Kunden.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: BASF (Archiv)

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  • BASF-Chef warnt vor ökonomischen Folgen des Irankriegs und sinkendem Wachstum weltweit.
  • Anziehende Inflation durch Knappheit von Öl und Gas prognostiziert.
  • BASF hat aktuell keine Versorgungsschwierigkeiten mit Rohstoffen für die erste Jahreshälfte.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Zielgruppen: Weltweit betroffene Wirtschaft, BASF-Kunden
  • Region: Global
  • Zahlen/Fristen: Wachstumssenkung in 2023, Auswirkungen über 2026 hinaus, Inflation durch Rohstoffknappheit

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