Innenministerin stellt VUB vor: So wenige Verkehrstote wie noch nie
Regional - Sachsen-Anhalt - aktuelle Fakten und Einordnung
Verkehrssicherheit in Sachsen-Anhalt 2025
Magdeburg () – Die Zahl der Verkehrstoten in Sachsen-Anhalt ist im vergangenen Jahr auf einen historischen Tiefstand gesunken. Das geht aus der polizeilichen Verkehrsunfallbilanz (VUB) für 2025 hervor, die Innenministerin Tamara Zieschang (CDU) am Dienstag in Magdeburg vorgestellt hat.
Demnach kamen 101 Menschen bei Verkehrsunfällen ums Leben, zehn weniger als im Jahr zuvor.
Insgesamt registrierte die Polizei 70.704 Verkehrsunfälle, ein leichter Rückgang um 0,5 Prozent im Vergleich zu 2024. Die Zahl der Verletzten stieg dagegen leicht an: 8.575 Menschen wurden leicht verletzt (plus fünf Prozent), 1.710 schwer (plus drei Prozent). Besonders erfreulich ist der Rückgang der Todesfälle auf den Autobahnen: Hier starben nur noch acht Menschen, nachdem es 2024 noch 30 waren – ein Minus von 73 Prozent.
Die häufigste Unfallursache war auch 2025 Wild auf der Fahrbahn mit rund 14.600 Fällen.
Bei schweren Unfällen mit Toten oder Schwerverletzten bleibt überhöhte oder nicht angepasste Geschwindigkeit die Hauptursache. Deutlich gestiegen sind die Unfallzahlen bei Pedelecs (plus 42 Prozent) und E-Scootern (plus 41 Prozent).
Die Polizei kündigte an, ihre Kontrollen und Präventionsarbeit fortzusetzen.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Tamara Zieschang (Archiv) |
Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.
Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?
- Zahl der Verkehrstoten in Sachsen-Anhalt auf 101 gesunken, 10 weniger als 2024
- Rückgang der Verkehrsunfälle um 0,5 Prozent auf 70.704
- Anstieg der Verletzten: 8.575 leicht verletzt (plus 5 Prozent), 1.710 schwer verletzt (plus 3 Prozent)
Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?
- betrifft Sachsen-Anhalt
- 101 Verkehrstote in 2025, Rückgang um 10 im Vergleich zu 2024
- 70.704 Verkehrsunfälle, Rückgang um 0,5 Prozent gegenüber 2024; Pedelec-Unfälle plus 42 Prozent, E-Scooter-Unfälle plus 41 Prozent
Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?
- Rückgang der Verkehrstoten auf historischen Tiefstand
- Hauptunfallursache: Wild auf der Fahrbahn
- Anstieg der Unfallzahlen bei Pedelecs und E-Scootern
Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?
- Kontrollen und Präventionsarbeit der Polizei fortsetzen
- Fokussierung auf Verkehrssicherheit erhöhen
- Maßnahmen zur Unfallverhütung bei Pedelecs und E-Scootern anpassen
