Grüne kritisieren neues Heizungsgesetz als "Desaster"

6. Mai 2026

Politik - aktuelle Fakten und Einordnung

Politik in Berlin: Heizungsgesetz in der Kritik

() – Grünen-Fraktionschefin Katharina Dröge hat das neue Heizungsgesetz der schwarz-roten Koalition als „Desaster und völlig verantwortungslos“ bezeichnet.

Dröge sagte der „Rheinischen Post“ (Donnerstag): „Es ist ein Desaster und völlig verantwortungslos, dass die Koalition klimaschädliche Heizungen sogar noch über das Jahr 2045 hinaus ermöglichen will.“ Damit verabschiedeten sich CDU und SPD offiziell von dem Ziel, dass 2045 klimaneutral sein müsse. Dieser Plan sei nichts anderes als ein „organisierter Bruch“ mit den Klimazielen und ein faktischer Abschied vom deutschen Klimaschutzgesetz – „und das mit Ansage“.

Gleichzeitig sei der Plan auch „wirtschaftspolitischer Unsinn“. So würge die Regierung den Aufschwung im Wärmepumpenmarkt ab und treibe die Kosten für alle weiter nach oben, sagte Dröge. Die Bundesregierung hatte am Dienstagabend den Entwurf des neuen Gebäudemodernisierungsgesetzes vorgelegt.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Heizung (Archiv)

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Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Grünen-Fraktionschefin Katharina Dröge kritisiert neues Heizungsgesetz als "Desaster".
  • CDU und SPD verabschieden sich offiziell vom Ziel der Klimaneutralität bis 2045.
  • Entwurf des neuen Gebäudemodernisierungsgesetzes von der Bundesregierung vorgelegt.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Zielgruppe: Allgemeine Bevölkerung, insbesondere Haushalte mit Heizungsbedarf
  • Region: Deutschland
  • Zeitraum: Bis 2045

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Klärung der langfristigen Klimaziele Deutschlands gefährdet
  • Möglichkeit klimaschädlicher Heizungen bis 2045
  • Negative Auswirkungen auf den Wärmepumpenmarkt und steigende Kosten

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Keine Angabe
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