49-Jährige ruft am Hamburger Hauptbahnhof verfassungswidrige Parolen
Hamburg - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung
Gesellschaft: Vorfall am Hamburger Hauptbahnhof
Hamburg () – Am Hamburger Hauptbahnhof hat eine Frau mehrfach die verbotene Parole „Sieg Heil“ gerufen. Das teilte die Bundespolizeiinspektion Hamburg mit.
Die 49-jährige deutsche Staatsangehörige war zuvor am 7. Mai gegen 14:50 Uhr am Bahnsteig 1 ohne gültige Fahrkarte aufgefallen.
Sicherheitsmitarbeiter der Deutschen Bahn hatten die Frau zunächst in der S3 von Wilhelmsburg in Richtung Hauptbahnhof kontrolliert. Da sie kein Ticket vorweisen konnte und sich nicht ausweisen wollte, wurde die Bundespolizei zur Identitätsfeststellung hinzugezogen.
Am Hauptbahnhof verließ die Frau die S-Bahn und wartete auf die Einsatzkräfte. Vor deren Eintreffen rief sie mehrfach lautstark „Sieg Heil“ auf dem gut besuchten Bahnsteig.
Als die Bundespolizisten eintrafen, nahmen sie den Sachverhalt auf.
Während der Maßnahmen rief die Frau erneut die verbotene Parole. Bei der Überprüfung stellte sich heraus, dass die 49-Jährige bereits mehrfach polizeilich in Erscheinung getreten war.
Gegen sie lag zudem eine Fahndungsnotierung der Staatsanwaltschaft Hamburg wegen Beleidigung vor. Die Beamten leiteten Strafverfahren wegen Erschleichens von Leistungen und Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen ein.
Nach einem Platzverweis für den Hauptbahnhof wurde die Frau wieder entlassen. Die weiteren Ermittlungen führt der Ermittlungsdienst der Bundespolizeiinspektion Hamburg sowie das Landeskriminalamt 7 der Hamburger Polizei.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Hamburg Hauptbahnhof (Archiv) |
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- Frau rief mehrfach „Sieg Heil“ am Hamburger Hauptbahnhof.
- 49-Jährige hatte kein gültiges Ticket und wollte sich nicht ausweisen.
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- Betroffen: 49-jährige deutsche Staatsangehörige
- Regionen: Hamburg, Hauptbahnhof
- Ereignis: Wiederholtes Rufen der Parole „Sieg Heil“ am 7. Mai, ohne gültige Fahrkarte
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- Frau rief mehrfach die verbotene Parole „Sieg Heil“ am Hauptbahnhof.
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- Weitere Ermittlungen durch den Ermittlungsdienst der Bundespolizeiinspektion Hamburg und das Landeskriminalamt 7 der Hamburger Polizei
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