Mann nach NS-Parole in Berlin-Neukölln festgenommen

9. Dezember 2025

Berlin - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung

Gesellschaft: Festnahme wegen extremistischer Äußerungen in Berlin

() – Polizisten haben einen 61-jährigen Mann in Berlin-Neukölln festgenommen, nachdem er lautstark eine nationalsozialistische Parole gerufen haben soll. Die Beamten waren am Montagnachmittag gegen 17:20 Uhr zu einer Kneipe in der Fritz-Erler-Allee in Gropiusstadt gerufen worden, weil ein Gast das Lokal verlassen sollte.

Die Einsatzkräfte setzten das Hausrecht durch und begleiteten den Mann aus der Gaststätte.

Nachdem sie ihn aus den polizeilichen Maßnahmen entlassen hatten, soll er sich einige Meter entfernt und die verfassungsfeindliche Parole gerufen haben.

Die Polizei nahm den Tatverdächtigen daraufhin erneut fest. Er muss sich nun wegen des Verdachts der Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger und terroristischer Organisationen verantworten, wie die Polizei mitteilte.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Festnahme mit Handschellen (Archiv)

Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • 61-jähriger Mann
  • Berlin-Neukölln, Gropiusstadt
  • Verdacht der Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger und terroristischer Organisationen

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Lautstarkes Rufen nationalsozialistischer Parolen
  • Vorfälle in Gastronomie (Einsatz wegen Hausrecht)
  • Verdacht auf Verwendung verfassungswidriger Kennzeichen

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Festnahme eines 61-jährigen Mannes in Berlin-Neukölln
  • Durchsetzung des Hausrechts durch die Polizei
  • Ermittlung wegen Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen
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