Schwesig wirft Bundesregierung mangelnde Professionalität vor

10. Mai 2026

Politik - aktuelle Fakten und Einordnung

Politik in Berlin: Entlastungsprämie in der Kritik

() – Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) kritisiert die Bundesregierung scharf für den gescheiterten Versuch, eine 1.000-Euro-„Entlastungsprämie“ ohne Absprache mit den Bundesländern durchzudrücken.

„Das ist unprofessionell und das ist ein Beispiel dafür, wie es nicht mehr weiterlaufen kann in „, sagte Schwesig am Sonntag in der ARD-Sendung „Caren Miosga“. Sie habe vor dem Koalitionsausschuss in der Villa Borsig nichts von dem Vorhaben gehört. „Wenn man so gigantische Aufgaben hat, kann man sich nicht nur zu dritt treffen und denken, man kann das alleine lösen“, so Schweig. Ihrer Ansicht nach hätte es mindestens eine Ministerpräsidentenkonferenz gebraucht, auch die Sozialpartner hätten vorher mit an den Tisch gehört.

Wie zuvor schon Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) empfiehlt Schwesig dem Bund, die „Entlastungsprämie“ nun nicht mehr weiter zu verfolgen, beispielsweise durch eine Debatte im Vermittlungsausschuss. Ebenso wie ihr CSU-Kollege forderte sie stattdessen eine Einkommensteuerreform, ihrer Ansicht nach insbesondere mit niedrigeren Steuern für geringe Einkommen. „Wir haben eine Situation, wo wir eigentlich ein riesen Gesamtpaket bräuchten“, sagte Schwesig.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Manuela Schwesig am 08.05.2026

Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Manuela Schwesig kritisiert die Bundesregierung für die gescheiterte 1.000-Euro-"Entlastungsprämie" ohne Absprache.
  • Schwesig fordert eine Ministerpräsidentenkonferenz und die Einbeziehung der Sozialpartner in entscheidende Diskussionen.
  • Empfehlungen an den Bund, die "Entlastungsprämie" nicht weiter zu verfolgen und stattdessen eine Einkommensteuerreform anzustreben.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Zielgruppe: Bürger mit niedrigem Einkommen
  • Region: Mecklenburg-Vorpommern, Bayern
  • Empfehlung: Einkommensteuerreform, keine Angabe für Fristen oder Zahlen

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  • Fehlende Abstimmung mit den Bundesländern und Sozialpartnern
  • Forderung nach einer umfassenden Einkommensteuerreform statt der Entlastungsprämie

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  • Empfehlung, die "Entlastungsprämie" nicht weiter zu verfolgen.
  • Forderung nach einer Einkommensteuerreform mit niedrigeren Steuern für geringe Einkommen.
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