Felbermayr hält Stopp der "Entlastungsprämie" für richtig

11. Mai 2026

Politik - aktuelle Fakten und Einordnung

Wirtschaft: Debatte um Entlastungsmaßnahmen in Berlin

() – Der neue Wirtschaftsweise Gabriel Felbermayr hat den Stopp der geplanten „Entlastungsprämie“ durch den Bundesrat begrüßt.

„Die Entlastungsprämie ist wenig zielgenau. Sie ist sehr teuer“, sagte Felbermayr den Sendern RTL und ntv. Wenn die Bundesregierung entlasten wolle, gebe es „bessere Methoden“. Felbermayr riet der Bundesregierung deshalb, von der Maßnahme Abstand zu nehmen. Angesichts der angespannten Haushaltslage stelle sich ohnehin die Frage, „ob man überhaupt etwas tun muss“.

Zwar seien die Spritpreise hoch, „aber sie sind auch nicht exzessiv hoch“. Sollte die Politik dennoch entlasten wollen, plädierte Felbermayr für zielgerichtete Hilfen. „Dann kann man das besser tun, indem man den Haushalten, die konkret aktuell Schwierigkeiten haben, auch zielgenau dosiert hilft. Mit Direktzahlungen“, sagte er. Pauschale Maßnahmen nach dem Gießkannenprinzip seien dagegen die „schlechteste aller Alternativen“.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: 500-Euro-Geldscheine (Archiv)

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Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Stopp der geplanten "Entlastungsprämie" durch den Bundesrat begrüßt
  • Entlastungsprämie als wenig zielgenau und teuer kritisiert
  • Vorschlag für zielgerichtete Hilfen in Form von Direktzahlungen für Haushalte in Not

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  • Zielgruppe: Haushalte mit konkreten Schwierigkeiten
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Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Stopp der geplanten "Entlastungsprämie" durch den Bundesrat.
  • Empfehlung für zielgerichtete Hilfen, insbesondere durch Direktzahlungen an betroffene Haushalte.
  • Abwägung, ob angesichts der Haushaltslage überhaupt Entlastungsmaßnahmen notwendig sind.
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