Wildberger fordert mehr "Gestaltungsfreiheit" bei KI
Politik - aktuelle Fakten und Einordnung
Politik und Innovation in Berlin
Berlin () – Digitalminister Karsten Wildberger (CDU) hat sich für weniger Einschränkungen bei der Entwicklung von Künstlicher Intelligenz ausgesprochen und vor zu früher Regulierung gewarnt.
Bestehende Schutzmechanismen sollten aber nicht infrage gestellt werden, so der Minister. „Bevor ich ein Produkt auf den Markt bringe, muss ich sicherstellen, dass es geprüft ist, dass es sicher ist. Das gilt auch für eine KI“, sagte Wildberger. Auch Regelwerke wie der Digital Markets Act oder der Digital Services Act seien aus seiner Sicht unverzichtbar. „Das sind Werte, müssen wir haben.“
Kritik übte Wildberger allerdings an der bisherigen europäischen Innovationspolitik. „Was wir gemacht haben in den letzten Jahren: Wir haben die Märkte reguliert, bevor überhaupt was entstanden ist“, sagte er. Deshalb müsse künftig „sehr genau unterschieden“ werden zwischen notwendigem Schutz und Regulierung, die Innovationen verhindere.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Roboter (Archiv) |
Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.
Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?
- Karsten Wildberger fordert weniger Einschränkungen bei der Entwicklung von KI.
- Warnung vor zu früher Regulierung, die Innovationen unterdrücken könnte.
- Bestehende Schutzmechanismen sollen erhalten bleiben, Sicherheitsprüfungen sind notwendig.
Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?
- betrifft Digitalminister Karsten Wildberger (CDU) und Unternehmen im Bereich Künstliche Intelligenz
- stark betroffen: Deutschland und Europa; Zielgruppe sind Entwickler und Innovatoren
- kritische Anmerkung zur Innovationspolitik: Regulierung vor Produktentwicklung; dringender Handlungsbedarf in den kommenden Jahren
Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?
- Forderung nach weniger Einschränkungen für die Entwicklung von Künstlicher Intelligenz
- Warnung vor zu früher Regulierung, die Innovationsprozesse behindern könnte
- Notwendigkeit, zwischen Schutzmechanismen und hemmender Regulierung zu differenzieren
Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?
- Weniger Einschränkungen bei der Entwicklung von Künstlicher Intelligenz.
- Bestehende Schutzmechanismen müssen erhalten bleiben.
- Unterscheidung zwischen notwendigem Schutz und innovationshemmender Regulierung.
- Klingbeil hebt Bedeutung von Mitbestimmung und Investitionen hervor - 11. Mai 2026
- SPD-Fraktion zeichnet vier Frauen mit Frauenpreis aus - 11. Mai 2026
- Lkw-Unfall in St. Ingbert führt zu schwerverletztem Fahrer - 11. Mai 2026
