Arbeitgeber fordern von Bas mehr Reformtempo

12. Mai 2026

Politik - aktuelle Fakten und Einordnung

Wirtschaft: Reformdruck auf Berlin wächst

() – Vor dem für Dienstag geplanten Koalitionsausschuss fordern die Arbeitgeber von Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas (SPD) deutlich mehr Reformtempo und warnen vor einem weiteren „Fehlstart“.

Der Hauptgeschäftsführer der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA), Steffen Kampeter, sagte der „Bild“: „Bundesarbeitsministerin Bas muss jetzt entscheiden, statt weiter zu bremsen.“ brauche einen „konkreten Rentenplan“. Wer den Bundeszuschuss kürze und zugleich höhere Beiträge riskiere, sorge für weniger Netto und höhere Arbeitskosten. Das sei keine Entlastung. Bas müsse zügig einen Gesetzentwurf vorlegen, der die Rentenfinanzierung stabilisiere, „ohne Arbeit weiter zu verteuern“.

Kampeter forderte Bas außerdem auf, jetzt mit Arbeitgebern und Gewerkschaften die geplante Sozialstaatsreform vorzubereiten. „Die Zeit der Worte ist vorbei, die Vorschläge liegen auf dem Tisch“, sagte er. Ein „weiterer politischer Fehlstart“ wie bei der gescheiterten Entlastungsprämie dürfe sich nicht wiederholen. Jetzt müssten die angekündigten Reformgesetze schnell ins Kabinett. Auch die geplante Reform des Arbeitszeitgesetzes müsse jetzt schnell kommen, mahnte der BDA-Chef. Man erwarte die schnelle Umsetzung der Koalitionsvereinbarungen – mit „rechtssicherer Vertrauensarbeitszeit statt unnötiger Stechuhr-Bürokratie“. Der Europäische Gerichtshof zwinge niemanden zur Minutenerfassung. Ein deutscher Sonderweg mit zusätzlicher Bürokratie würde „flexible Arbeit“ ausbremsen und „Arbeitsplätze gefährden“.

Siehe auch:  AfD-Chefin Weidel fordert im Grönland-Konflikt Gelassenheit
Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Bärbel Bas am 08.05.2026

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  • Arbeitgeber fordern von Bärbel Bas mehr Reformtempo und konkrete Maßnahmen zur Rentenfinanzierung.
  • Schnelle Umsetzung der Koalitionsvereinbarungen und Reform des Arbeitszeitgesetzes ist notwendig.
  • BDA warnt vor zusätzlicher Bürokratie und fordert vertrauensvolle Arbeitszeiten ohne Stechuhr.

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  • Arbeitgeber in Deutschland, insbesondere die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA)
  • Forderung nach zügigen Reformen im Renten- und Arbeitszeitgesetz, um Fehlstarts zu vermeiden
  • Notwendigkeit eines konkreten Rentenplans und zeitnahe Gesetzesentwürfe vor der nächsten Kabinettssitzung

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  • Forderung nach mehr Reformtempo von Arbeitgeberseite
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Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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