Roth kritisiert ESC-Boykott als falschen Weg

14. Mai 2026

Kultur - aktuelle Fakten und Einordnung

Kulturpolitik: Boykottdiskussion beim ESC in Düsseldorf

() – Die frühere Kulturstaatsministerin Claudia Roth (Grüne) hält den Boykott des Eurovision Song Contests durch fünf Länder wegen der Teilnahme Israels für den falschen Weg.

Der ESC sei „ein einzigartiges Fest der Vielfalt, bei dem besonders die queere Community sowie die kulturelle Breite Europas und darüber hinaus eine Bühne bekommt“, sagte Roth der „Rheinischen Post“. Gerade deshalb sei ein Boykott falsch. „Und die israelischen Künstlerinnen und Künstler, die beim ESC aufgetreten sind, haben immer für das progressive gestanden.“

Als Beispiele nannte Roth Dana International, die 1998 mit „Diva“ gewann, und Netta Barzilai, die ESC-Siegerin 2018 wurde. Beide stünden „für ein diverses und pluralistisches Israel und eben nicht für Netanyahus Regierung und seine völkerrechtswidrige Politik“. Roth bedauerte zudem, dass Länder wie , „das beim ESC mit legendären Performances Geschichte geschrieben hat“, dem Wettbewerb fernblieben. Politische Botschaften ließen sich beim ESC dennoch senden – das hätten Conchita Wurst aus und die nach Beginn des russischen Angriffskrieges gezeigt, die mit ihrem Beitrag den Wettbewerb gewonnen habe, so Roth.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Claudia Roth (Archiv)

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Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Claudia Roth bezeichnet den Boykott des Eurovision Song Contests durch fünf Länder als falsch.
  • Sie hebt die positive Rolle des ESC für die queere Community und kulturelle Vielfalt hervor.
  • Roth bittet um die Teilnahme von Ländern wie Irland, die beim ESC Geschichte geschrieben haben.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Betroffen sind fünf Länder, die den ESC boykottieren wegen der Teilnahme Israels
  • Zielgruppe: queere Community, kulturell diverse Künstler
  • Zeitraum: Bezug zu ESC-Veranstaltungen in der Vergangenheit (1998, 2018)

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Boykott durch fünf Länder wegen Teilnahme Israels
  • ESC als Fest der Vielfalt und Plattform für queere Community
  • Bedeutung israelischer Künstler für ein progressives Israel

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