Hasskriminalität gegen queere Menschen in Hamburg nimmt zu

16. Mai 2026

Hamburg - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung

Gesellschaftliche Herausforderungen in Hamburgs Queer-Community

() – In Hamburg hat die Hasskriminalität gegen queere Menschen erneut zugenommen. Dies geht aus einer aktuellen Anfrage der Linksfraktion hervor.

Nach einem Anstieg um 66 Prozent im Jahr 2024 ist die Zunahme im Jahr 2025 mit 11 Prozent zwar geringer, dennoch sind mehr queere Menschen, insbesondere trans-Personen, betroffen. Insgesamt wurden im Jahr 2025 166 Straftaten in den Bereichen „Geschlechtsbezogene Diversität“ und „Sexuelle Orientierung“ registriert.

Carola Ensslen, queerpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke in der Hamburgischen Bürgerschaft, kritisierte die Maßnahmen des Senats zur Verhinderung queerfeindlicher Straftaten.

Sie stellte fest, dass die Werbekampagne „Wir l(i)eben bunt! Gemeinsam gegen Hass!“ in den Jahren 2024 und 2025 nicht die gewünschte Wirkung erzielt habe. Ensslen forderte ein umfassendes Maßnahmenpaket, ähnlich der Berliner Landesstrategie für queere Sicherheit, um queerfeindlichen Taten wirksam entgegenzutreten.

Anlässlich des Internationalen Tags gegen Homo-, Bi-, Inter- und Transphobie (IDAHOBIT) am 17. Mai wird am Sonntag um 18 Uhr auf dem Rathausmarkt der Rainbowflash des LSVD+ Hamburg stattfinden.

Die Linksfraktion hat die Anfrage (Drs. 23/4069) zu den queerfeindlichen Straftaten veröffentlicht.

Siehe auch:  Paul-Nachfolge: Verena Schäffer neue Familienministerin in Nordrhein-Westfalen

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Parade zum Christopher-Street-Day (Archiv)

Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Anstieg der Hasskriminalität gegen queere Menschen in Hamburg um 11 Prozent im Jahr 2025.
  • Insgesamt 166 registrierte Straftaten in den Bereichen „Geschlechtsbezogene Diversität“ und „Sexuelle Orientierung“ im Jahr 2025.
  • Forderung nach einem umfassenden Maßnahmenpaket zur Bekämpfung queerfeindlicher Straftaten.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • queere Menschen, insbesondere trans-Personen betroffen
  • Anstieg der Hasskriminalität um 11 Prozent im Jahr 2025, insgesamt 166 registrierte Straftaten
  • Werbekampagne „Wir l(i)eben bunt!“ erzielt nicht die gewünschte Wirkung

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Anstieg der Hasskriminalität gegen queere Menschen um 66% im Jahr 2024, nochmals 11% im Jahr 2025
  • Besonders hohe Anzahl von Straftaten gegen trans-Personen
  • Unzureichende Wirkung der Werbekampagne „Wir l(i)eben bunt! Gemeinsam gegen Hass!“

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Ankündigung eines umfassenden Maßnahmenpakets zur Bekämpfung queerfeindlicher Straftaten
  • Kritik an der bisherigen Werbekampagne „Wir l(i)eben bunt! Gemeinsam gegen Hass!“
  • Veranstaltung des Rainbowflash in Hamburg zum IDAHOBIT-Tag
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH