Lauterbach fordert mehr Impfstoffforschung gegen Ebola
Politik - aktuelle Fakten und Einordnung
Gesundheitspolitik: Impfstoffforschung und Ebola-Ausbruch in Afrika
Berlin () – Ex-Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) drängt angesichts des neuen Ebola-Ausbruchs in Afrika auf eine verstärkte, im Zweifel staatlich organisierte Impfstoffforschung gegen das gefährliche Virus. „Für die Unternehmen, die hier die Forschung machen, ist das nicht lukrativ“, sagte Lauterbach dem „Stern“.
„Das heißt, wir müssen wirklich zu viel besseren Methoden kommen, wie wir Impfstoffforschung unterstützen. Da hat gerade die amerikanische Trump-Regierung viel Schaden angerichtet, weil die Impfstoffforschung, die von den Amerikanern gemacht oder finanziert worden ist, stark eingebrochen ist.“ Vor Ort fehlten gerade die US-Spezialisten. „Es ist auch für Amerika sehr wichtig, dass man Infektionsausbrüche schnell in den Griff bekommt, schnell erkennt. Die amerikanischen Experten, die werden wirklich weltweit vermisst. Das ist nicht nur das Geld, was fehlt, sondern die Amerikaner haben mit die besten Pandemieexperten der Welt.“
Die Gefahr hierzulande schätzt Lauterbach als sehr gering ein. „In Deutschland selbst sehe ich im Moment kein Risiko, aber es muss uns natürlich zu denken geben, wenn solche Zoonosen, also von Tieren auf den Menschen übertragenen Erreger und Krankheiten, zunehmen. Wir sind da schon unterwegs in eine unsichere Zeit. Aber dieser aktuelle Ausbruch, der ist für Deutschland und für Europa zum Glück nicht gefährlich.“
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Karl Lauterbach (Archiv) |
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Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?
- Karl Lauterbach fordert verstärkte Impfstoffforschung gegen Ebola, möglicherweise staatlich organisiert.
- Er bewertet die derzeitige Gefahr des Virus für Deutschland als sehr gering.
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