Niedersachsens Gesundheitsminister warnt vor Hamsterkäufen bei Medikamenten

2. Dezember 2025

Niedersachsen - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung

Gesundheitspolitik in Niedersachsen: Medikamentenversorgung

Hannover () – Der niedersächsische Gesundheitsminister Andreas Philippi hat sich kritisch zu Empfehlungen des Landesapothekerverbandes geäußert, der zu einer Bevorratung mit Medikamenten aufgerufen hatte. Philippi teilte mit, dass es derzeit keine Lieferengpässe bei Fiebersäften für Kinder gebe und solche Aufrufe Panik und unsolidarische Hamsterkäufe auslösen könnten.

Dies könne Engpässe erst begünstigen und andere Patienten gefährden.

Der Minister betonte die Unterscheidung zwischen einem vorübergehenden Lieferengpass und einem echten Versorgungsmangel. Aktuell lägen beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte 569 Meldungen zu offenen Lieferengpässen vor, was einem Marktanteil von etwa 1,1 Prozent entspreche und eine grundsätzlich stabile Versorgungslage bedeute.

Als Hintergrund für gelegentliche Engpässe nannte Philippi die Verlagerung der Wirkstoffproduktion in Länder wie China oder Indien.

Zur Verbesserung der Situation verwies er auf gesetzliche Maßnahmen wie das Arzneimittel-Lieferengpassbekämpfungs- und Versorgungsverbesserungsgesetz und die nationale Pharmastrategie der Bundesregierung.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Logo einer Apotheke (Archiv)

Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Niedersächsischer Gesundheitsminister Andreas Philippi
  • Keine aktuellen Lieferengpässe bei Fiebersäften für Kinder
  • 569 Meldungen zu Lieferengpässen, Marktanteil 1,1%

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Keine Lieferengpässe bei Fiebersäften für Kinder vorhanden
  • Aufrufe zur Bevorratung könnten Panik und Hamsterkäufe auslösen
  • Verlagerung der Wirkstoffproduktion nach China und Indien als Hintergrund für gelegentliche Engpässe

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Gesundheitsminister Andreas Philippi äußert Kritik an Empfehlungen zur Bevorratung von Medikamenten.
  • Betont keine aktuellen Lieferengpässe bei Fiebersäften und warnt vor Panikmache.
  • Verweist auf gesetzliche Maßnahmen zur Bekämpfung von Lieferengpässen und zur Verbesserung der Versorgung.

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