Forsa: AfD erreicht neues Allzeithoch

19. Mai 2026

Politik - aktuelle Fakten und Einordnung

Politische Stimmungsanalyse in Deutschland

() – Die AfD baut ihren Vorsprung in der von Forsa gemessenen Wählergunst weiter aus und liegt weiterhin klar vor der Union. In der wöchentlichen Erhebung für die Sender RTL und ntv gewinnt die AfD gegenüber der Vorwoche einen Prozentpunkt hinzu und erreicht mit 28 Prozent ihren bislang höchsten von Forsa auf Bundesebene gemessenen Wert.

Die Union bleibt mit 22 Prozent unverändert auf dem zweiten Platz. Die Grünen verlieren einen Punkt und kommen auf 14 Prozent, während das BSW erstmals seit März wieder 3 Prozent erreicht. Unverändert bleiben die Werte für die SPD mit 12 Prozent, die Linke mit 11 Prozent und die FDP mit 4 Prozent.

Die AfD liegt auch bei der politischen Kompetenz vorn und vergrößert ihren Abstand zur Union. Sie kommt aktuell auf 15 Prozent und gewinnt damit einen Prozentpunkt hinzu, während CDU und CSU einen Punkt verlieren und nun bei 13 Prozent liegen. Unverändert trauen 8 Prozent am ehesten den Grünen zu, die Probleme im Land zu lösen, 5 Prozent der SPD und 4 Prozent der Linken. Eine Mehrheit von 53 Prozent traut jedoch keiner Partei zu, die Probleme im Land am besten zu lösen.

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Mit der Arbeit von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) sind weiterhin nur 14 Prozent der Bundesbürger zufrieden. 85 Prozent (+1) zeigen sich mit seiner Arbeit unzufrieden. Auch in den eigenen Reihen überwiegt die Kritik: Mittlerweile ist eine Mehrheit von 57 Prozent der Anhänger von CDU und CSU mit der Arbeit des Bundeskanzlers nicht zufrieden.

Für die Erhebung wurden vom 12. bis 18. Mai 2.000 Personen befragt.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Alice Weidel und Tino Chrupalla (Archiv)

Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • AfD erhöht Wähleranteil auf 28 Prozent, höchster Wert von Forsa.
  • Union bleibt stabil bei 22 Prozent.
  • AfD führt auch bei politischer Kompetenz mit 15 Prozent, Union bei 13 Prozent.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Betroffene Parteien: AfD, Union, Grüne, BSW, SPD, Linke, FDP
  • Zielgruppen: Wähler in Deutschland
  • Zeitraum: 12. bis 18. Mai, wöchentliche Erhebung, AfD bei 28%, Union bei 22%

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • AfD steigert Wählergunst auf 28 Prozent, höchsten Wert seit Erhebungen.
  • Unzufriedenheit mit der Arbeit von Bundeskanzler Merz, hohe Ablehnung in der CDU/CSU.
  • Politische Kompetenz der AfD im Vergleich zur Union gestiegen, 53 Prozent trauen keiner Partei Lösungen zu.

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Keine Angabe
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