Saarland stellt neuen Landespsychiatrieplan bis 2035 vor
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Saarland: Neuer Plan zur Psychiatrieversorgung
Saarbrücken () – Die saarländische Landesregierung hat einen neuen Landespsychiatrieplan (LPP) vorgestellt. Das teilte das Ministerium für Arbeit, Soziales, Frauen und Gesundheit am Dienstag mit.
Der Plan soll einen verbindlichen Rahmen schaffen, um die psychiatrische und psychotherapeutische Versorgung im Saarland bis zum Jahr 2035 bedarfsgerecht weiterzuentwickeln.
Gesundheitsminister Jung erklärte, psychische Erkrankungen gehörten zu den großen gesundheitspolitischen Herausforderungen. Der Plan setze an den tatsächlichen Bedarfen der Menschen an, stärke Bewährtes und eröffne Raum für Innovationen.
Das Saarland knüpft mit dem Plan an die Reformtradition der Psychiatrie-Enquete von 1975 an. Die Inanspruchnahme psychiatrischer Leistungen steigt demnach kontinuierlich, besonders bei Kindern und Jugendlichen sowie bei älteren Menschen.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der psychischen Gesundheit von Kindern und Jugendlichen.
Die Landesregierung will bestehende Ansätze ausbauen und zusätzliche Maßnahmen prüfen. Der Landespsychiatrieplan soll künftig die Grundlage für weitere Planungen bilden.
Ergänzt wird er perspektivisch durch einen Psychiatriebericht, der einmal pro Legislaturperiode einen Überblick über Entwicklungen und Fortschritte geben soll.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Klinik für Psychiatrie (Archiv) |
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