Grüne: Neuer Religionsunterricht öffnet Diskussionsräume und stärkt christliche Inhalte
Niedersachsen - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung
Gesellschaftliche Neuerungen in Niedersachsen
Hannover () – Kultusministerin Julia Willie Hamburg hat gemeinsam mit den Kirchen das Kerncurriculum des neuen Unterrichtsfachs christliche Religion vorgestellt. Ab dem kommenden Schuljahr werden die bislang getrennt unterrichteten Fächer evangelische und katholische Religion durch einen gemeinsamen christlichen Religionsunterricht ersetzt.
Das hat die Landtagsfraktion der Grünen mitgeteilt.
Der schulpolitische Sprecher der Fraktion, Pascal Mennen, erklärte, das neue Curriculum stehe am Ende eines wertschätzenden und konstruktiven Prozesses mit dem Kultusministerium, der Evangelischen und der Katholischen Kirche sowie der wissenschaftlichen Begleitung durch die Universität Osnabrück. Er bezeichnete dies als einen großen Erfolg für die ökumenische Bildung.
Das Unterrichtsfach verbinde kompetenzorientierte Pädagogik mit moderner Religionsdidaktik.
Dadurch könnten interreligiöse und gesellschaftliche Perspektiven eingenommen und wichtige Diskussionsräume geöffnet werden. Entscheidende Inhalte der christlichen Glaubenslehre würden gestärkt, indem sie in einen zeitgemäßen Kontext eingebunden werden.
Niedersachsen gehe damit einen in dieser Form bundesweit einmaligen Weg.
Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.
Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?
- Ab dem kommenden Schuljahr gemeinsamer christlicher Religionsunterricht statt getrenntem Unterricht für evangelische und katholische Religion.
- Curriculum entstand in Kooperation mit Kultusministerium, Kirchen und Universität Osnabrück.
- Niedersachsen verfolgt damit einen bundesweit einmaligen Ansatz in der religiösen Bildung.
Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?
- Ab dem kommenden Schuljahr: neue Unterrichtsfach christliche Religion
- Betroffen: Schülerinnen und Schüler in Niedersachsen
- Ersetzt: bisherige Fächer evangelische und katholische Religion
Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?
- Zusammenlegung von evangelischer und katholischer Religionsunterrichtung zu einem gemeinsamen Fach
- Wertschätzender Prozess mit Kultusministerium, Kirchen und Universität Osnabrück
- Stärkung interreligiöser und gesellschaftlicher Perspektiven durch modernes Curriculum
Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?
- Vorstellung des neuen Curriculum für das Fach christliche Religion
- Zusammenlegung der Fächer evangelische und katholische Religion in einen gemeinsamen Unterricht
- Kooperation mit Kirchen und Universität Osnabrück zur Entwicklung des Curriculums
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