Hessen wirft Frankfurt Versagen im Bahnhofsviertel vor
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Gesellschaft: Herausforderungen im Frankfurter Bahnhofsviertel
Wiesbaden () – Hessens Innenminister Roman Poseck hat der Stadt Frankfurt vorgeworfen, ihrer Verantwortung im Bahnhofsviertel nicht gerecht zu werden. Das teilte das Innenministerium am Freitag in Wiesbaden mit.
Die Zahl der Schwerstabhängigen sei nach standardisierten Zählungen um 50 Prozent gegenüber dem Frühjahr 2025 gestiegen. Dies sei ein alarmierender Befund, den man nicht hinnehmen dürfe.
Poseck machte mehrere Baustellen der Stadt für die Verschlechterung verantwortlich.
Die Baustelle Karlstraße, Karlsplatz und Niddasack sperre weite Teile des Viertels und führe dazu, dass sich die Szene in angrenzende Straßen verlagere. Hinzu kämen Baustellen im Kaisertor, in der Münchner Straße und der Niddastraße sowie die Großbaustelle im Hauptbahnhof.
Zudem seien öffentliche Toiletten temporär geschlossen. Die Polizei habe ihre Präsenz bereits erhöht, komme aber an ihre Grenzen.
Der Minister warnte zudem vor einem Vorschlag aus der Stadt, eine sogenannte Grauzone für Schwerstabhängige einzurichten, bis hin zur Sperrung von Teilen der Niddastraße.
Dies wäre eine Kapitulation vor der Situation und würde die Sogwirkung Frankfurts auf Schwerstabhängige aus dem gesamten Bundesgebiet noch verstärken. 60 Prozent der Nutzer der Frankfurter Drogenkonsumräume kämen nicht aus der Stadt.
Poseck forderte die Stadt auf, endlich zu handeln und die Baustellensituation zu entschärfen.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Überwachungskameras im Frankfurter Bahnhofsviertel (Archiv) |
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- Anzahl der Schwerstabhängigen im Bahnhofsviertel ist um 50 Prozent gestiegen seit Frühjahr 2025.
- Mehrere Baustellen in Frankfurt verschärfen die Situation, u.a. Karlstraße, Kaisertor und Hauptbahnhof.
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- Stark gestiegene Zahl der Schwerstabhängigen im Bahnhofsviertel (50% seit Frühjahr 2025)
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- Innenminister fordert Stadt Frankfurt zum Handeln auf
- Polizei hat bereits Präsenz erhöht, stößt jedoch an Grenzen
- Warnung vor Einrichtung einer Grauzone für Schwerstabhängige
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