Homophober Angriff in Neukölln: Reizstoff gegen drei Personen eingesetzt

23. Mai 2026

Berlin - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung

Gesellschaft: Homophober Angriff in Neukölln

-Neukölln () – In der vergangenen Nacht hat die Berliner Polizei einen homophoben Angriff in Neukölln gemeldet. Drei Personen im Alter von 14, 23 und 29 Jahren seien gegen 23:30 Uhr in der Karl-Marx-Straße von zwei Unbekannten zunächst homophob beleidigt und anschließend mit Reizstoff attackiert worden, teilte die Polizei mit.

Die beiden Tatverdächtigen hätten den drei Geschädigten den Reizstoff ins Gesicht gesprüht und seien danach in Richtung Anzengruberstraße geflüchtet.

Die Angegriffenen lehnten eine ärztliche Behandlung vor Ort ab.

Die weiteren Ermittlungen zu dem Vorfall hat der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes übernommen. Die Polizei sucht nach Zeugen, die Hinweise zu den flüchtigen Tätern geben können.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Polizei (Archiv)

Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Betroffene: drei Personen (14, 23 und 29 Jahre alt)
  • Tatort: Karl-Marx-Straße, Neukölln, Berlin
  • Zeitpunkt: vergangene Nacht, ca. 23:30 Uhr

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Homophobe Beleidigungen als Auslöser für den Angriff
  • Einsatz von Reizstoff zur physischen Attacke
  • Flucht der Täter in Richtung Anzengruberstraße

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Polizeilicher Staatsschutz des Landeskriminalamtes übernimmt Ermittlungen
  • Polizei sucht Zeugen für Hinweise zu flüchtigen Tätern
  • Angreifer werden als unbekannt eingestuft
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH