E-Scooter-Fahrer flüchtet nach verbotener Fahrt auf B64 in Paderborn vor der Polizei
Nordrhein-Westfalen - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung
Gesellschaft: E-Scooter-Einsatz in Paderborn
Paderborn () – Ein leichtsinniger E-Scooter-Fahrer hat in der Nacht zu Sonntag einen Großeinsatz der Feuerwehr Paderborn ausgelöst. Wie die Feuerwehr mitteilte, war der Mann gegen 3 Uhr verbotenerweise mit zwei Begleitern in Schlangenlinien auf der B64 unterwegs, als die Gruppe von einem Notarzteinsatzfahrzeug aus Büren bemerkt wurde.
Als der vorausfahrende Fahrer das Einsatzfahrzeug sah, stoppte er abrupt und sprang oder fiel über die Leitplanke eine steile, stark bewachsene Böschung hinab.
Die Besatzung des Notarztwagens musste die Suche nach dem vermeintlich Verletzten wegen des unwegsamen Geländes abbrechen und alarmierte die Feuerwehr. Diese rückte mit Drehleiter, Wärmebildkamera und Höhenrettern an, um den Bereich zwischen den Überführungen Abtsbrede und Frankfurter Weg zu durchkämmen.
Auch eine Drohne der Feuerwehr Hövelhof wurde zur Luftaufklärung eingesetzt.
Nach rund eineinhalb Stunden ergebnisloser Suche beendete die Feuerwehr den Einsatz gegen 4:30 Uhr. Die beiden anderen E-Scooter-Fahrer blieben unverletzt, wurden aber von der Polizei übernommen.
Die Einsatzkräfte vermuten, dass der Flüchtige aus schlechtem Gewissen das Weite gesucht hat. Insgesamt waren 19 Einsatzkräfte der Feuerwehr Paderborn, der Feuerwehr Hövelhof sowie ein Rettungswagen im Einsatz.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Einsatzstelle (Archiv), Feuerwehr Paderborn via |
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