Acht Verletzte bei Brand auf Frachtschiff im Hamburger Hafen
Hamburg - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung
Gesellschaftliche Auswirkungen eines Hafenfeuers in Hamburg
Hamburg () – Bei einem Feuer auf einem Frachtschiff im Hamburger Hafen sind am Samstagnachmittag acht Menschen schwer verletzt worden. Das teilte die Feuerwehr Hamburg mit.
Der Brand war im Lagerbereich des rund 90 Meter langen Schiffes am Grevenhofkai im Stadtteil Kleiner Grasbrook ausgebrochen.
Die Rettungsleitstelle wurde gegen 14:38 Uhr alarmiert. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte war bereits eine deutliche Rauchentwicklung aus dem Heckbereich sichtbar.
Die Besatzung hatte zu diesem Zeitpunkt schon erste Löschmaßnahmen eingeleitet. Die Feuerwehr leitete einen umfassenden Löschangriff mit mehreren Strahlrohren unter Atemschutz ein.
Das Alarmstichwort wurde erhöht, sodass ein Großaufgebot an Feuerwehr und Rettungsdienst ausrückte. Die Wasserversorgung erfolgte unter anderem über das Feuerlöschboot „Branddirektor Westphal“.
Zudem wurden Taucher zur Eigensicherung der Einsatzkräfte bereitgestellt.
Sieben der Verletzten wurden durch den Rettungsdienst in umliegende Krankenhäuser transportiert, darunter ein Feuerwehrangehöriger, der sich bei den Löscharbeiten schwer verletzte. Eine Person verblieb nach notärztlicher Behandlung an der Einsatzstelle.
Nach der erfolgreichen Brandbekämpfung fanden umfangreiche Nachlöscharbeiten und Kontrollen statt. Die Einsatzstelle wurde zur weiteren Ermittlung der Brandursache an die Polizei Hamburg übergeben.
Insgesamt waren rund 80 Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr, der Freiwilligen Feuerwehr und des Rettungsdienstes etwa drei Stunden im Einsatz.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Feuerwehrmann (Archiv) |
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