NRW und Niederlande verlängern Hochwasserschutz-Kooperation
Nordrhein-Westfalen - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung
Zusammenarbeit im Hochwasserschutz Nordrhein-Westfalens
Düsseldorf () – Nordrhein-Westfalen und die Niederlande haben ihre Zusammenarbeit im Hochwasserschutz für weitere sechs Jahre verlängert. Das teilte das nordrhein-westfälische Umweltministerium am mittwoch mit.
Umweltminister Oliver Krischer (Grüne) und der niederländische Direktor-General Jaap Slootmaker unterzeichneten die entsprechende Erklärung bei der achten Deutsch-Niederländischen Hochwasserkonferenz in Düsseldorf.
Die seit 1997 bestehende Kooperation gilt als europaweites Vorbild für grenzüberschreitenden Hochwasserschutz. Krischer sagte, dass Hochwasser nicht an Landesgrenzen halte und abgestimmte Lösungen für Ober- und Unterlieger nötig seien.
Die Vereinbarung stärke den Schutz für hunderttausende Menschen im Grenzraum. Auch der niederländische Minister für Infrastruktur und Wasserwirtschaft, Robert Tieman, hob die Bedeutung der engen Abstimmung hervor.
Konkret kooperieren die Partner in einer gemeinsamen Arbeitsgruppe, die regelmäßige Fachgespräche führt und Studien durchführt.
Ein aktuelles Forschungsprojekt unter Leitung der HAN University of Applied Sciences untersucht die Unterschiede im Hochwasserschutzmanagement beider Länder. Die Ergebnisse fließen in konkrete Maßnahmen wie Deichsanierungen, die Schaffung von Rückhalteräumen und Deichrückverlegungen ein.
Ein Beispiel ist der genehmigte Retentionsraum Köln-Worringen, der Hochwasserspitzen bis in die Niederlande hinein reduzieren soll.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Sandsäcke zum Hochwasserschutz (Archiv) |
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