3,5 Millionen Menschen in NRW lebten 2025 allein
Nordrhein-Westfalen - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung
Gesellschaftliche Entwicklungen in Nordrhein-Westfalen
Düsseldorf () – Im Jahr 2025 haben 3,53 Millionen Menschen in Nordrhein-Westfalen allein gelebt. Das hat der Landesbetrieb IT.NRW am Dienstag mitgeteilt.
Dies entsprach einem Anteil von 40,7 % an den insgesamt 8,69 Millionen Haushalten im Land.
Damit war der Einpersonenhaushalt die häufigste Haushaltsform in Deutschland. Zweipersonenhaushalte machten mit 33,6 % rund ein Drittel aller Haushalte aus, während 12,0 % der Haushalte aus drei und 9,5 % aus vier Personen bestanden.
Haushalte mit fünf oder mehr Personen blieben mit einem Anteil von 4,2 % eher die Ausnahme.
Mit zunehmender Gemeindegröße steigt tendenziell auch der Anteil an Haushalten, in denen nur eine Person lebt. In kleineren Gemeinden mit einer Bevölkerung bis unter 20.000 bestand mit 32,9 % knapp ein Drittel der Haushalte aus nur einer Person.
In Städten ab 200.000 Einwohnerinnen und Einwohnern lag dieser Anteil dagegen bei mehr als 46 %.
Nach Altersgruppen aufgegliedert stellten die 35-49-Jährigen mit 15,8 % insgesamt gesehen die kleinste und die ab 65-Jährigen mit 37,6 % die größte Gruppe der Alleinlebenden in NRW dar. Die Altersstruktur der Alleinlebenden unterscheidet sich zwischen Männern und Frauen deutlich.
Insbesondere bei den Frauen zeigen sich altersspezifische Unterschiede: Während mit 9,9 % jede zehnte alleinlebende Frau 35-49 Jahre alt war, war jede zweite alleinlebende Frau (50,3 %) mindestens 65 Jahre alt.
Bei den Männern war die Altersverteilung ausgeglichener: 22,4 % der alleinlebenden Männer war 35 bis 49 Jahre alt. Damit war diese Altersgruppe ähnlich stark vertreten wie die der Senioren ab 65 Jahren mit 23,1 %. Eine Ursache für den deutlich höheren Senioreninnenanteil bei den weiblichen Alleinlebenden ist die höhere Lebenserwartung von Frauen.
Alleinlebende in größeren Städten haben eine jüngere Altersstruktur als Alleinlebende in kleineren Gemeinden.
Während in 2025 lediglich 15,8 % der Alleinlebenden in Gemeinden bis unter 20.000 Einwohnern unter 35 Jahren alt waren, war der entsprechende Anteil in Großstädten ab 500.000 Einwohnern mit 27,3 % fast doppelt so hoch. Der Anteil Alleinlebender im Alter von 65 und mehr Jahren war dagegen in kleineren Gemeinden höher als in größeren: In Gemeinden mit unter 20.000 Einwohnerinnen und Einwohnern waren insgesamt 45,3 % mindestens 65 Jahre alt, in Großstädten ab 500.000 Einwohnerinnen und Einwohnern traf dies nur auf 31,7 % zu.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
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