Umfrage: Iran-Konflikt trübt Urlaubspläne der Deutschen kaum

27. Mai 2026

Wirtschaft - aktuelle Fakten und Einordnung

Gesellschaft: Urlaubspläne der Deutschen 2026

() – Die Folgen des -Konflikts sorgen auch bei der Urlaubsplanung für Unsicherheiten. Eine Mehrheit der Deutschen zeigt sich aber bislang relativ gelassen und sieht die eigenen Reisepläne nicht gefährdet, so das Ergebnis einer Umfrage des Instituts Ipsos, die am Mittwoch veröffentlicht wird.

Demnach geben 57 Prozent der Befragten an, sich aktuell keine Sorgen um ihre Reiseplanung zu machen. Wo Bedenken geäußert werden, betreffen sie vor allem steigende Reisekosten: Unter den Besorgten nennen 38 Prozent die Preise als Hauptgrund.

Ein genauerer Blick auf die Stimmungslage unterstreicht die vorherrschende Gelassenheit der Befragten. Lediglich 15 Prozent sind sehr besorgt, dass sich der Iran-Konflikt auf ihre Urlaubspläne in diesem Jahr auswirken könnte. Weitere 21 Prozent geben an, etwas besorgt zu sein. Demgegenüber steht eine Mehrheit, die entweder wenig (20 Prozent) oder gar nicht (37 Prozent) besorgt ist.

Der Blick auf die Altersgruppen zeigt deutliche Unterschiede: Unter den 18-bis-39-Jährigen ist die Verunsicherung am größten – 44 Prozent der jüngeren Befragten sind etwas oder sehr besorgt, während nur 25 Prozent überhaupt nicht besorgt sind. Bei den 40-bis-59-Jährigen sowie den Über-60-Jährigen liegt der Anteil der Besorgten jeweils bei einem Drittel (33 Prozent). Zugleich ist dort der Anteil der überhaupt nicht Besorgten deutlich höher (42 Prozent bzw. 43 Prozent) als in der jüngsten Altersgruppe.

Siehe auch:  Importpreise legen im April kräftig zu

Gefragt nach dem größten Sorgenfaktor bei der Reiseplanung steht der Kostendruck klar an erster Stelle. Unter den Besorgten nennen 38 Prozent höhere Kosten für Flüge und Treibstoff als Hauptsorge. Dahinter folgt die Sicherheitslage: 20 Prozent befürchten, dass sich der Iran-Konflikt auf das eigene Reiseziel ausweiten könnte. Weitere 14 Prozent sind besorgt über mögliche Luftraumsperrungen, Umleitungen oder Flugausfälle. 8 Prozent der Besorgten empfinden ein generelles Unbehagen, Urlaub in einer Krisenregion zu machen. Am seltensten wird befürchtet, dass die Reiserücktrittsversicherung im Ernstfall nicht greift (3 Prozent).

Ipsos hatte 1.000 Wahlberechtigte im Alter von 18 bis 75 Jahren in online befragt, gewichtet nach Alter, Geschlecht, Bildung, Region und Wahlverhalten bei der letzten Bundestagswahl. Die Befragung wurde vom 8. bis zum 10. Mai 2026 durchgeführt.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Strand auf Teneriffa (Archiv)

Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • 57 Prozent der Deutschen sind aktuell unbesorgt über ihre Reiseplanung.
  • 38 Prozent der Besorgten nennen steigende Reisekosten als Hauptgrund.
  • Bei 18- bis 39-Jährigen sind 44 Prozent etwas oder sehr besorgt über den Iran-Konflikt.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • 57% der Deutschen zeigen keine Sorgen um Reisepläne, 38% der Besorgten nennen steigende Reisekosten als Hauptgrund
  • 44% der 18-bis-39-Jährigen sind etwas oder sehr besorgt, nur 25% sind überhaupt nicht besorgt
  • Ipsos-Umfrage mit 1.000 Wahlberechtigten in Deutschland zwischen dem 8. und 10. Mai 2026 durchgeführt

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Unsicherheit durch den Iran-Konflikt beeinflusst Urlaubsplanung
  • 57 Prozent der Deutschen zeigen sich gelassen, keine Sorgen um Reisepläne
  • Hauptsorge sind steigende Reisekosten, genannt von 38 Prozent der Besorgten

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Keine Angabe
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
Letzte Artikel von Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH (Alle anzeigen)