Klum kritisiert Trumps mangelnde politische Erfahrung
Vermischtes - aktuelle Fakten und Einordnung
Gesellschaftliche Einblicke aus Los Angeles
Los Angeles () – Heidi Klum sieht es kritisch, dass die USA mit Donald Trump einen Präsidenten haben, der nicht aus dem politischen Betrieb kommt. „Ich finde es schon wichtig bei so einem Job, in dem man über so viele Menschen entscheidet, das auch gelernt zu haben“, sagte sie dem „Zeit-Magazin“. „Das sollte eigentlich überall so sein.“
Klum lernte Trump 1998 am Set des Films „Studio 54“ kennen. Sie sei auch bei dessen Hochzeit mit Melania in Mar-a-Lago gewesen, weil Klums damaliger Mann, der Hairstylist Ric Pipino, Melania die Haare gemacht habe. „Er war einfach Donald, ein lustiger Typ. Jeder kannte ihn in New York“, so Klum.
Klum, die in Los Angeles lebt, erzählte auch von rassistischen Anfeindungen gegenüber ihren Kindern. Drei ihrer vier Kinder stammen aus ihrer Ehe mit ihrem Ex-Mann, dem britischen Musiker Seal. „Aufgrund unserer `interracial marriage` kamen viele Hassbriefe und Drohungen“, sagte Klum. Deswegen hätten sie auch rund um die Uhr Security für alle Kinder gehabt.
Nachdem 2021 ein weißer Polizist den Schwarzen George Floyd getötet hatte, habe sie viel mit ihren Kindern darüber gesprochen. „Black Lives Matter war und ist eine Riesensache, auch bei uns zu Hause“, sagte Klum. Ihre Kinder würden sich sehr für die Geschichte und die Kultur der Schwarzen in den USA interessieren. „Ich finde das wichtig und unterstütze das, gerade weil ich ihnen das nicht selbst mitgeben kann.“
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Donald Trump (Archiv) |
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