Lungenkrebs bleibt dritthäufigste Todesursache in NRW

28. Mai 2026

Nordrhein-Westfalen - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung

Gesundheit: Krebsstatistik in Nordrhein-Westfalen

() – Lungen- und Bronchialkrebs sind 2024 in weiterhin die häufigsten krebsbedingten Todesursachen gewesen. Das Statistische Landesamt teilte am Mittwoch mit, dass der Anteil der an diesen Krebsarten Verstorbenen an allen Sterbefällen leicht auf 5,2 % gestiegen ist.

Insgesamt starben 11.410 Menschen in NRW an Lungen- oder Bronchialkrebs. Im Vergleich zu 2014 sank der Anteil jedoch um einen Prozentpunkt.

Der Rückgang der lungenkrebsbedingten Sterbefälle war bei Männern deutlicher zu beobachten.

Ihr Anteil sank von 8,2 % im Jahr 2014 auf 6,0 % im Jahr 2024, während er bei Frauen mit 4,4 % stagnierte. Männer machten 57 % der an Lungen- oder Bronchialkrebs Verstorbenen aus.

Das durchschnittliche Sterbealter lag bei 72,6 Jahren, was etwa sieben Jahre niedriger ist als das Durchschnittsalter aller Gestorbenen.

Rauchen bleibt ein wesentlicher Risikofaktor für Lungenkrebs. 2025 rauchte in NRW knapp ein Fünftel der Bevölkerung ab 15 Jahren.

Männer rauchten häufiger als Frauen, insbesondere in der Altersgruppe der 25- bis 34-Jährigen. Insgesamt war der Anteil der Rauchenden in den mittleren Altersgruppen am höchsten, während er in der älteren Generation deutlich geringer ausfiel.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Krankenhaus (Archiv)

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  • Lungen- und Bronchialkrebs weiterhin häufigste krebsbedingte Todesursache in NRW 2024.
  • Anteil der Verstorbenen an diesen Krebsarten stieg leicht auf 5,2 %.
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  • Betroffene: Lungen- und Bronchialkrebs-Patienten in Nordrhein-Westfalen
  • Zahlen: 11.410 Todesfälle in 2024; Anteil der Sterbefälle stieg auf 5,2%
  • Zielgruppe: Männer (57% der Verstorbenen); Raucher (knapp 20% der Bevölkerung ab 15 Jahren in 2025)

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