Neue Belastungen für NRW-Wirtschaft durch den Iran-Krieg

28. Mai 2026

Nordrhein-Westfalen - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung

Wirtschaft in Nordrhein-Westfalen: Herausforderungen und Prognosen

() – Die nordrhein-westfälische Wirtschaft leidet unter den Folgen des -Kriegs. Das RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung hat im Auftrag des Wirtschaftsministeriums einen Konjunkturbericht vorgelegt, der für das laufende Jahr nur ein Wachstum von 0,5 Prozent prognostiziert, teilte die Staatskanzlei am Donnerstag mit.

Der erneute Anstieg der Energiekosten trifft vor allem die energieintensive Industrie, die in stark vertreten ist.

Am Arbeitsmarkt geht die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung nach Rekordjahren leicht um 7.000 Personen zurück, während die Arbeitslosenquote von 7,8 auf 7,9 Prozent steigt. Wirtschaftsministerin Mona Neubaur (Grüne) nannte die einseitige Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen als politische Ursache und forderte einen beschleunigten Ausbau der Erneuerbaren.

Für das kommende Jahr 2027 erwartet das RWI eine spürbare Erholung mit einem Wachstum von 0,8 Prozent.

Dann sollen 19.000 zusätzliche Beschäftigte hinzukommen und die Arbeitslosenquote auf 7,6 Prozent sinken. Der Konjunkturexperte Torsten Schmidt betonte, dass der Iran-Krieg Nordrhein-Westfalen härter treffe als das übrige Bundesgebiet, weil Kraftstoffe einen höheren Anteil an den Importen ausmachten und die energieintensive Industrie ein größeres Gewicht habe.

Siehe auch:  Anteil erneuerbarer Energien an Thüringer Stromerzeugung sinkt auf 63,9 Prozent

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Ruhrgebiet (Archiv)

Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Wachstum von nur 0,5 Prozent im Jahr 2023 prognostiziert
  • Rückgang der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung um 7.000 Personen
  • Anstieg der Arbeitslosenquote von 7,8 auf 7,9 Prozent

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Nordrhein-Westfalen, betrifft die gesamte Wirtschaft, 0,5% Wachstum für 2023
  • Energieintensive Industrie, spürbare Rückgänge bei sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung, -7.000 Personen
  • Prognose für 2027: 0,8% Wachstum, 19.000 zusätzliche Beschäftigte, Arbeitslosenquote sinkt auf 7,6%

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Folgen des Iran-Kriegs auf die nordrhein-westfälische Wirtschaft
  • Anstieg der Energiekosten trifft energieintensive Industrie
  • Einseitige Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen als politische Ursache

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Anstieg der Energiekosten bekämpfen durch beschleunigten Ausbau der Erneuerbaren.
  • Unterstützung der energieintensiven Industrie in Nordrhein-Westfalen.
  • Überwachung der Arbeitsmarktentwicklung und Maßnahmen zur Stabilisierung der Beschäftigung.
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH