Thüringer Gesundheitswirtschaft wächst stärker als Gesamtwirtschaft
Regional - Thüringen - aktuelle Fakten und Einordnung
Wirtschaftswachstum der Gesundheitsbranche in Thüringen
Erfurt () – Die Gesundheitswirtschaft in Thüringen hat im vergangenen Jahr ein stärkeres Wachstum verzeichnet als die Gesamtwirtschaft.
Wie das Thüringer Landesamt für Statistik am Donnerstag mitteilte, stieg die preisbereinigte Bruttowertschöpfung (BWS) um 2,1 Prozent.
Die gesamte Wirtschaftsleistung des Freistaats legte im gleichen Zeitraum lediglich um 0,2 Prozent zu.
Der Anteil der Gesundheitswirtschaft an der gesamten Wirtschaftsleistung Thüringens betrug 13,1 Prozent. In jeweiligen Preisen erreichte die BWS in diesem Bereich 9,6 Milliarden Euro, ein Anstieg von 7,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
Das Wachstum wurde vor allem vom Bereich „Gesundheits- und Sozialwesen“ getragen, der mit 77,5 Prozent den größten Anteil an der Gesundheitswirtschaft ausmacht.
Auch die Produktivität in der Thüringer Gesundheitswirtschaft stieg: Die BWS je erwerbstätige Person legte preisbereinigt um 0,6 Prozent auf 65.816 Euro zu. Im bundesweiten Durchschnitt sank dieser Wert dagegen um 0,4 Prozent.
Die Zahl der Erwerbstätigen in der Thüringer Gesundheitswirtschaft stieg um 1,5 Prozent auf 145.500 Personen, während der Bundesdurchschnitt ein Plus von 2,5 Prozent verzeichnete.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Medizinisches Personal in einem Krankenhaus (Archiv) |
Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.
Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?
- Preisbereinigte Bruttowertschöpfung der Gesundheitswirtschaft in Thüringen stieg um 2,1 Prozent.
- Anteil der Gesundheitswirtschaft an der gesamten Wirtschaftsleistung Thüringens beträgt 13,1 Prozent.
- BWS je erwerbstätige Person in der Gesundheitswirtschaft lag bei 65.816 Euro, Anstieg um 0,6 Prozent.
Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?
- Gesundheitswirtschaft in Thüringen
- Preisbereinigte BWS stieg um 2,1 Prozent
- Anteil an der Wirtschaftsleistung: 13,1 Prozent, 9,6 Milliarden Euro BWS
Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?
- Gesundheitswirtschaft in Thüringen wächst stärker als Gesamtwirtschaft
- Anstieg der preisbereinigten Bruttowertschöpfung um 2,1 Prozent
- Größter Anteil des Wachstums im Bereich "Gesundheits- und Sozialwesen" (77,5 Prozent)
Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?
- Keine Angabe
- Reservistenverband verteidigt Pistorius` Pläne - 30. Mai 2026
- Kliniken: 74 Prozent bewerten Lage als unbefriedigend - 30. Mai 2026
- Regierung: Nur wenige Verstöße gegen 12-Uhr-Regel für Tankstellen - 30. Mai 2026
