Thüringer Gesundheitswirtschaft wächst stärker als Gesamtwirtschaft

28. Mai 2026

Regional - Thüringen - aktuelle Fakten und Einordnung

Wirtschaftswachstum der Gesundheitsbranche in Thüringen

() – Die Gesundheitswirtschaft in hat im vergangenen Jahr ein stärkeres Wachstum verzeichnet als die Gesamtwirtschaft.

Wie das Thüringer Landesamt für Statistik am Donnerstag mitteilte, stieg die preisbereinigte Bruttowertschöpfung (BWS) um 2,1 Prozent.

Die gesamte Wirtschaftsleistung des Freistaats legte im gleichen Zeitraum lediglich um 0,2 Prozent zu.

Der Anteil der Gesundheitswirtschaft an der gesamten Wirtschaftsleistung Thüringens betrug 13,1 Prozent. In jeweiligen Preisen erreichte die BWS in diesem Bereich 9,6 Milliarden Euro, ein Anstieg von 7,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Das Wachstum wurde vor allem vom Bereich „Gesundheits- und Sozialwesen“ getragen, der mit 77,5 Prozent den größten Anteil an der Gesundheitswirtschaft ausmacht.

Auch die Produktivität in der Thüringer Gesundheitswirtschaft stieg: Die BWS je erwerbstätige Person legte preisbereinigt um 0,6 Prozent auf 65.816 Euro zu. Im bundesweiten Durchschnitt sank dieser Wert dagegen um 0,4 Prozent.

Die Zahl der Erwerbstätigen in der Thüringer Gesundheitswirtschaft stieg um 1,5 Prozent auf 145.500 Personen, während der Bundesdurchschnitt ein Plus von 2,5 Prozent verzeichnete.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Medizinisches Personal in einem Krankenhaus (Archiv)

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  • Preisbereinigte BWS stieg um 2,1 Prozent
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