Exporte in Rheinland-Pfalz im ersten Quartal gesunken
Regional - Rheinland-Pfalz - aktuelle Fakten und Einordnung
Wirtschaftliche Entwicklung in Rheinland-Pfalz
Bad Ems () – Der rheinland-pfälzische Außenhandel ist mit rückläufigen Exporten in das Jahr 2026 gestartet. Wie das Statistische Landesamt in Bad Ems mitteilte, betrug der Warenwert der im ersten Quartal exportierten Güter insgesamt 14,8 Milliarden Euro.
Das waren 0,7 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum, während die Importe um 1,3 Prozent auf 12,1 Milliarden Euro stiegen.
Die Menge der ausgeführten Waren erhöhte sich von Januar bis März 2026 gegenüber dem ersten Quartal 2025 um 1,6 Prozent. Die Importmenge nahm um fünf Prozent zu.
Der Gesamtwert der Exporte in die EU-Länder sank im ersten Quartal 2026 um 1,2 Prozent auf 8,6 Milliarden Euro.
Damit entfielen 58 Prozent aller Ausfuhren auf die EU-Partnerstaaten. Die Exporte in die Euroländer reduzierten sich um 2,7 Prozent auf 6,5 Milliarden Euro.
Besonders deutlich fielen die Rückgänge der Ausfuhren in die Niederlande (minus 6,3 Prozent) sowie nach Belgien (minus 7,6 Prozent) aus.
Dagegen legten die Exportwerte in die Nicht-Eurozone sowie in das übrige Europa um 3,6 bzw. 3,1 Prozent zu. Dies ist auch auf die überdurchschnittliche Entwicklung der Exporte nach Polen (plus fünf Prozent) sowie in das Vereinigte Königreich und in die Schweiz (plus 5,7 bzw. 8,5 Prozent) zurückzuführen.
Die Exporte nach Amerika stiegen in den ersten drei Monaten 2026 um 2,5 Prozent.
Maßgeblich hierfür war insbesondere die deutliche Zunahme der Ausfuhrwerte nach Kanada (plus 74 Prozent). Die Exporte in die USA sanken dagegen um 3,6 Prozent.
Nach Asien wurden 7,9 Prozent weniger Waren exportiert.
Die Ausfuhren nach China nahmen um knapp 15 Prozent ab.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Güterzug (Archiv) |
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