FDP fordert konsequenten Rechtsstaat gegen Antisemitismus

28. Mai 2026

Regional - Schleswig-Holstein - aktuelle Fakten und Einordnung

Antisemitismusbekämpfung in Schleswig-Holstein

() – Die FDP-Landtagsfraktion in hat ein entschlosseneres Vorgehen des Staates gegen Antisemitismus gefordert. Anlass ist eine Pressekonferenz der Beratungsstelle LIDA-SH zu antisemitischen Vorfällen im Land.

Die religionspolitische Sprecherin Anne Riecke erklärte am Donnerstag, es sei alarmierend, wenn die jüdische Community in Resignation verfalle und sich scheue, Übergriffe zu melden.

Dies untergrabe die fundamentalen Prinzipien einer offenen Gesellschaft. Der Kampf für ein bedrohungsfreies jüdisches Leben lasse sich nicht allein mit Bekenntnissen und Betroffenheit führen, sondern müsse den Willen des Staates erkennen lassen, sich jeder Form von Antisemitismus entgegenzustellen.

Dazu gehöre die konsequente rechtsstaatliche Verfolgung genauso wie die vorbehaltlose Unterstützung von Lehrern und Professoren, die sich dem Antisemitismus entgegenstellen.

Riecke verwies auf Vorfälle an Hochschulen wie in , wo ganze Hörsäle in einem antisemitischen Kontext besetzt worden seien. Wenn diesen Fehlentwicklungen nicht entgegengetreten werde, bleibe am Ende nur die Dokumentation von immer dramatischeren Statistiken.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
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  • FDP in Schleswig-Holstein fordert entschlossenes Vorgehen gegen Antisemitismus
  • Jüdische Community zeigt Resignation und scheut sich, Übergriffe zu melden
  • Notwendigkeit der rechtsstaatlichen Verfolgung und Unterstützung für Lehrer angesprochen

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Zielgruppe: jüdische Community in Schleswig-Holstein
  • Region: Schleswig-Holstein
  • Anliegen: entschlossenes Vorgehen gegen Antisemitismus, inklusive rechtsstaatlicher Verfolgung und Unterstützung von Lehrern

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