Motorradfahrer bei Verkehrsunfall auf der A7 schwer verletzt
Regional - Schleswig-Holstein - aktuelle Fakten und Einordnung
Verkehrsunfall auf der A7 bei Sieverstedt
Sieverstedt () – Am Mittwochnachmittag kam es auf der BAB 7 in Fahrtrichtung Norden, kurz vor der Anschlussstelle Tarp, zu einem schweren Verkehrsunfall zwischen einem Motorrad und einem Wohnmobil. Wie die Polizei am Donnerstag mittelte, befuhr ein 17-jähriger Motorradfahrer mit einem Kraftrad den Überholfahrstreifen der A7 mit mutmaßlich deutlich über 200 km/h.
Kurz vor der Anschlussstelle Tarp versuchte der Fahrer offenbar, ein vorausfahrendes Wohnmobil rechts über den Hauptfahrstreifen zu überholen, was zur Kollision im hinteren rechten Bereich des Wohnmobils führte.
Der Motorradfahrer stürzte infolge des Zusammenstoßes.
Das Motorrad rutschte etwa 50 bis 100 Meter über die Fahrbahn und prallte gegen die Außenschutzplanke, wodurch das Fahrzeug vollständig zerstört wurde. Der Fahrer kam auf dem Standstreifen zum Liegen und wurde vor Ort rettungsdienstlich versorgt.
Anschließend wurde er mit schweren Verletzungen in ein Flensburger Krankenhaus eingeliefert. Eine Lebensgefahr konnte zunächst nicht ausgeschlossen werden, jedoch ist der 17-Jährige mittlerweile außer Lebensgefahr.
Der Fahrer des Wohnmobils sowie seine Mitfahrerin blieben unverletzt.
Im Rahmen der Unfallaufnahme ergaben sich Hinweise auf weitere mögliche Straftaten. So war an dem verunfallten Motorrad ein amtliches Kennzeichen angebracht, das nicht zu dem beteiligten Fahrzeug gehörte.
Zudem besteht der Verdacht, dass der 17-Jährige nicht im Besitz einer erforderlichen Fahrerlaubnis war. Die Autobahn musste für Rettungsmaßnahmen und zur Unfallaufnahme etwa eine Stunde voll gesperrt werden.
Für die Klärung des genauen Unfallhergangs wurde ein Sachverständiger hinzugezogen, was eine erneute kurzzeitige Sperrung der A7 erforderte.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Polizei (Archiv) |
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