Inflationsrate im Saarland im Mai bei 3,1 Prozent

29. Mai 2026

Regional - Saarland - aktuelle Fakten und Einordnung

Wirtschaftliche Entwicklungen im Saarland

() – Die Verbraucherpreise im sind im Mai um 3,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat gestiegen. Das hat das Statistische Amt des Saarlandes am Freitag mitgeteilt.

Die endgültige Teuerungsrate für den Vormonat April habe ebenfalls bei 3,1 Prozent gelegen. Gegenüber dem Vormonat sank der Verbraucherpreisindex um 0,1 Prozent und erreichte einen Wert von 124,8 (Basisjahr 2020 = 100).

Im Energiebereich wurden erneut Preisrückgänge beobachtet.

Die Kosten für Haushaltsenergie sanken um 1,9 Prozent, die Strompreise um 6,1 Prozent und Erdgas um 2,1 Prozent. Ein massiver Preisanstieg war dagegen bei Heizöl zu verzeichnen: Die Preise stiegen um 40,0 Prozent.

Auch Kraftstoffe verteuerten sich deutlich: Autofahrer mussten 23,9 Prozent mehr bezahlen, was die Behörde unter anderem auf die anhaltenden geopolitischen Spannungen im Nahen Osten zurückführt. Ohne Berücksichtigung der Energiepreise lag die Teuerungsrate bei 2,3 Prozent.

Bei Nahrungsmitteln lag die Preissteigerung mit 2,0 Prozent unter der Gesamtinflation.

Fleisch und Fleischwaren verteuerten sich um 3,6 Prozent, während Molkereiprodukte und Eier um 2,9 Prozent günstiger wurden. Besonders stark fiel der Preisrückgang bei Speisefetten und Speiseölen mit minus 15,2 Prozent aus.

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Im Dienstleistungsbereich stiegen die Preise für Gaststättenbesuche um 3,3 Prozent und für Übernachtungen um 4,4 Prozent.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Tankstelle (Archiv)

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