Arbeitsgruppe zieht Bilanz zur Sicherheit am Regensburger Hauptbahnhof

29. Mai 2026

Bayern - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung

Sicherheit und Gemeinschaft in Regensburg

() – Die interdisziplinäre Arbeitsgruppe „Gemeinsam stark für Regensburg“ hat bei einer Strategiebesprechung am 8. Mai eine gemischte Bilanz zur Sicherheitslage im Umfeld des Regensburger Hauptbahnhofs gezogen, teilte das Polizeipräsidium Oberpfalz mit. Unter der Leitung von Polizeipräsident Thomas Schöniger kamen Vertreter zahlreicher Behörden und Institutionen zusammen, um über Erfolge und anstehende Herausforderungen zu beraten.

Seit dem Start der gemeinsamen Maßnahmen im Juli 2023 hat die Bayerische Polizei rund 54.000 Einsatzstunden im Bahnhofsumfeld geleistet.

Die Gesamtzahl der Straftaten ist demnach nach Höchstständen im Jahr 2023 kontinuierlich gesunken, insbesondere bei Diebstahls- und Raubdelikten. Allerdings nahmen Gewaltdelikte wie Körperverletzungen zu, und die Zahl der Polizeieinsätze blieb auf einem hohen Niveau.

Eine neue gemeinsame Ermittlungseinheit von Bundes- und Landespolizei konnte seit Jahresbeginn bereits 20 Haftbefehle vollziehen, nachdem seit 2023 insgesamt 175 Haftbefehle vollstreckt worden waren.

Oberbürgermeister Thomas Burger unterstrich die Bedeutung von Sicherheit als Grundbedürfnis der Stadtgesellschaft und verwies auf städtebauliche Maßnahmen wie die Neugestaltung der Brunnenanlage in der Fürst-Anselm-Allee. Die Staatsanwaltschaft Regensburg bearbeitet die Fälle über ein eigens eingerichtetes Sonderreferat.

Das Landesamt für Asyl und Rückführungen betonte die konsequente Umsetzung von Rückführungsmaßnahmen bei straffällig gewordenen Personen. Eine Folgestudie der Universität Regensburg ergab einen deutlichen Zusammenhang zwischen dem Sicherheitsgefühl und den örtlichen räumlichen Strukturen, jedoch keinen direkten Zusammenhang mit der objektiven Sicherheitslage.

Siehe auch:  Wetterbericht für Hessen (19.03.2026)

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Polizei (Archiv)

Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Bayerische Polizei leistete seit Juli 2023 rund 54.000 Einsatzstunden im Bahnhofsumfeld.
  • Straftaten insgesamt gesunken, während Gewaltdelikte wie Körperverletzungen zugenommen haben.
  • Neue Ermittlungseinheit vollzog seit Jahresbeginn 20 Haftbefehle, insgesamt 175 Haftbefehle seit 2023.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Zielgruppe: Stadtgesellschaft in Regensburg
  • Region: Regensburg, insbesondere Hauptbahnhof
  • Zeitraum: seit Juli 2023, aktuelle Situation im Jahr 2023

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Zunahme von Gewaltdelikten wie Körperverletzungen
  • Höhere Polizeieinsatzzahlen trotz rückläufiger Straftaten insgesamt
  • Einfluss städtebaulicher Maßnahmen auf das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Durchführung gemeinsamer Maßnahmen seit Juli 2023 mit rund 54.000 Einsatzstunden der Polizei im Bahnhofsumfeld
  • Bildung einer gemeinsamen Ermittlungseinheit von Bundes- und Landespolizei zur Vollstreckung von Haftbefehlen
  • Umsetzung städtebaulicher Maßnahmen zur Verbesserung des Sicherheitsgefühls in der Stadt
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