Strack-Zimmermann erklärt Kampfkandidatur bei FDP-Parteitag
Politik - aktuelle Fakten und Einordnung
Politische Entwicklungen in Berlin: FDP-Kandidatur
Berlin () – Die FDP-Europaabgeordnete Marie-Agnes Strack-Zimmermann hat ihre kurzfristige Kandidatur auf dem FDP-Parteitag mit der innerparteilichen Lage und dem Ziel begründet, eine echte Auswahl zu ermöglichen.
„Die Partei, gerade in diesen Zeiten, hat auch ein Recht zu wählen“, sagte Strack-Zimmermann der „Bild-Zeitung“. Den späten Rückzug Hönes habe sie bedauert, da dieser anderen potenziellen Kandidaten kaum noch Spielraum gelassen habe. Zudem erklärte sie, sie habe damit auch auf Parteimitglieder reagiert, die für den Fall eines Sieges von Kubicki mit Austritten gedroht hatten.
Kritisch äußerte sie sich zudem zu Verhaltensweisen einzelner Parteimitglieder. „Das, was seitens Martin Hagen immer wieder geteilt und gemacht wurde, fand ich nicht gut“, sagte sie mit Blick auf den frisch gewählten FDP-Generalsekretär, der die Brandmauer zur AfD kürzlich als „Popanz“ bezeichnet hatte. Inhaltlich forderte Strack-Zimmermann eine klare Verortung der FDP in der politischen Mitte: „Unter keinen Umständen zwischen CDU und AfD, da gehören wir nicht hin.“
Zum Verhältnis mit Wolfgang Kubicki, der auf dem Parteitag mit rund 60 Prozent der Stimmen zum neuen Parteichef gewählt wurde, sagte sie, dass sie „prinzipiell gut“ mit ihm zusammenarbeite, sie seien aber „beide keine Umarmer“, womit sie die zurückhaltende Gratulation zum Wahlsieg erklärte.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Marie-Agnes Strack-Zimmermann am 30.05.2026 |
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