SPD wirft Senat Versagen bei Kündigung von Gorki-Werkstätten vor

1. Juni 2026

Berlin - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung

Kulturpolitik in Berlin: Theater in Gefahr

() – Die SPD-Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus hat dem Senat vorgeworfen, die Verantwortung für die Notlage des Maxim-Gorki-Theaters zu tragen. Hintergrund ist die Kündigung des Mietvertrags für die Theaterwerkstätten des Hauses durch die Stiftung Oper über den ihr angegliederten Bühnenservice.

Dies teilte die Fraktion am Montag mit.

Nach Angaben der kulturpolitischen Sprecherin Melanie Kühnemann-Grunow entziehe die Opernstiftung dem Maxim-Gorki-Theater damit die Arbeitsgrundlage. Die Produktionen für die neue Spielzeit würden bereits erarbeitet, neue Werkstattflächen zu finden sei aussichtslos.

Der Senat habe seiner Schutz- und Steuerungspflicht nachzukommen und dürfe nicht zulassen, dass ein Haus ein anderes Haus ruiniere.

Der arbeitspolitische Sprecher Sven Meyer betonte, dass 240 Arbeitsplätze auf dem Spiel stünden. Es sei nicht akzeptabel, dass Menschen um ihre Zukunft bangen müssten, obwohl die Haushaltsmittel für das Theater vorhanden seien.

Die Fraktion bekräftigte zudem die Entscheidung des früheren Regierenden Bürgermeisters Klaus Wowereit von 2010, wonach eine kostengünstige Werkstattnutzung den Kriterien der Wirtschaftlichkeit und Effizienz entspreche.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
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Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • SPD-Fraktion wirft Senat Verantwortung für Notlage des Maxim-Gorki-Theaters vor
  • Kündigung des Mietvertrags für Theaterwerkstätten durch die Stiftung Oper
  • 240 Arbeitsplätze gefährdet, Haushaltsmittel für das Theater sind vorhanden

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Betroffene: Maxim-Gorki-Theater, Stiftung Oper, 240 Angestellte
  • Regionen: Berlin
  • Zahlen/Fristen/Zeiträume: Neue Spielzeit bereits in Planung, Kündigung des Mietvertrags erfolgt, Entscheidung von 2010 erwähnt

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  • Verantwortung des Senats für die Notlage des Maxim-Gorki-Theaters
  • Kündigung des Mietvertrags für die Theaterwerkstätten durch die Stiftung Oper
  • Verlust von 240 Arbeitsplätzen und Unsicherheit für Mitarbeiter

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • SPD-Fraktion fordert Senat auf, Verantwortung zu übernehmen und die Notlage des Theaters zu lösen
  • Unterstützung des Maxim-Gorki-Theaters durch Bereitstellung neuer Werkstattflächen sicherstellen
  • Schutz von 240 Arbeitsplätzen und Sicherstellung der Haushaltsmittel für das Theater
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH