Niedersachsen wirbt für neuen Religionsunterricht

2. Juni 2026

Politik - aktuelle Fakten und Einordnung

Bildungsreform in Niedersachsen: Neuer Religionsunterricht

() – Niedersachsens Kultusministerin Julia Willie (Grüne) empfiehlt ihren neuen Religionsunterricht anderen Bundesländern zur Nachahmung.

„Es wäre wünschenswert, wenn unser Modell aufgegriffen würde, und ich gehe ehrlich gesagt auch davon aus“, sagte Hamburg dem der „Neuen Osnabrücker Zeitung“. Es sei die richtige Entscheidung zur richtigen Zeit. Das neue Schulfach Christliche Religion startet in diesem Sommer in . Es soll nach und nach die bisherigen Fächer Evangelische Religion und Katholische Religion ersetzen. Zuvor hatten die Kirchen jahrelang über die gemeinsamen Lehrpläne verhandelt.

Innerkirchlich hätten „nicht alle geklatscht im ersten Moment“, räumte die Ministerin ein. Dabei habe Niedersachsen angesichts einer ausgeprägten Ökumene vergleichsweise günstige Voraussetzungen für das Modell. „Ich nehme schon wahr, dass das nicht in allen Bundesländern so ist. Insofern hat auch nicht jedes Land sofort die Voraussetzungen, das morgen zu kopieren. Solche Prozesse entstehen über Jahrzehnte.“

Trotzdem erlebe sie bei ihren Länderkollegen derzeit ein wachsendes Interesse an dem Projekt, so Hamburg. „Jetzt, wo es konkret wird, bekommt das Ganze eine große Aufmerksamkeit, und viele Länder schauen sich das sicher gerade sehr neugierig an. Das ist zumindest auch mein Eindruck aus dem, was ich aus Kirchenkreisen höre.“

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Klassenraum in einer Schule (Archiv)

Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Niedersachsen startet ab diesem Sommer ein neues Schulfach Christliche Religion.
  • Das Fach soll die bisherigen Fächer Evangelische und Katholische Religion schrittweise ersetzen.
  • Es gibt ein wachsendes Interesse anderer Bundesländer an dem neuen Religionsunterrichtsmodell.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Betroffen: Schüler in Niedersachsen
  • Stark betroffen: Einführung des Schulfachs Christliche Religion ab Sommer 2023
  • Zielgruppen: Andere Bundesländer (Interesse an Nachahmung)

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Einführung eines neuen Schulfachs Christliche Religion in Niedersachsen
  • Gemeinsame Lehrpläne der Kirchen nach jahrelangen Verhandlungen
  • Niedersachsens ausgeprägte Ökumene als günstige Voraussetzung für das Modell

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Kultusministerin Julia Willie Hamburg empfiehlt das neue Modell der Christlichen Religion zur Nachahmung in anderen Bundesländern.
  • Das neue Schulfach soll die bisherigen Fächer Evangelische und Katholische Religion ersetzen.
  • Es gibt ein wachsendes Interesse von Länderkollegen an dem Projekt.
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