Merz verteidigt gescheiterte Bewerbung für UN-Sicherheitsrat

3. Juni 2026

Politik - aktuelle Fakten und Einordnung

Politik: Deutschland und UN-Sicherheitsrat-Wahl in Berlin

() – Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat die gescheiterte Bewerbung Deutschlands für einen nicht-ständigen Sitz im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen verteidigt.

„Mein Dank gilt allen, die unsere Bewerbung mit Engagement und Sachverstand vorangetrieben haben, im Auswärtigen Amt, an unseren Auslandsvertretungen und in vielen Hauptstädten der Welt. Diese Arbeit war richtig, und sie wird langfristig zugutekommen“, erklärte Merz am Mittwoch. „Wir haben uns mit Überzeugung beworben. Wir haben das Ziel nicht erreicht.“

Der Bundeskanzler gratulierte allen gewählten Staaten, besonders den direkten Mitbewerbern und . „Mit beiden Ländern verbindet uns eine enge europäische Partnerschaft und die gemeinsame Verantwortung in den Vereinten Nationen“, so Merz.

„Die Aufgaben, die uns in den Vereinten Nationen gestellt sind, ändern sich durch dieses Ergebnis nicht“, erklärte er. „Deutschland bleibt ein verlässlicher Stützpfeiler des multilateralen Systems. Diese Verantwortung tragen wir mit Entschlossenheit.“

Deutschland war bei der Wahl für einen Sitz im UN-Sicherheitsrat bereits im ersten Wahlgang seinen Konkurrenten Portugal und Österreich klar unterlegen. Portugal bekam in geheimer Wahl 134 Stimmen, Österreich 131 und Deutschland nur 104 Stimmen.

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Die notwendige Zwei-Drittel-Mehrheit lag nach Angaben von Annalena Baerbock (Grüne), derzeit Präsidentin der Generalversammlung, bei 127 Stimmen – Portugal und Österreich bekommen damit für zwei Jahre einen Sitz im Sicherheitsrat.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Friedrich Merz am 02.06.2026

Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Bundeskanzler Friedrich Merz verteidigt die gescheiterte Bewerbung Deutschlands für einen Sitz im UN-Sicherheitsrat.
  • Deutschland erhielt im ersten Wahlgang 104 Stimmen, Portugal 134 und Österreich 131 Stimmen.
  • Portugal und Österreich werden für zwei Jahre im Sicherheitsrat sitzen.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Betroffen: Deutschland, Portugal, Österreich
  • Zielgruppen: Politische Akteure, UN-Vertreter, europäische Partner
  • Stimmen: Portugal 134, Österreich 131, Deutschland 104; notwendige Mehrheit 127

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Gescheiterte Bewerbung um einen nicht-ständigen Sitz im UN-Sicherheitsrat
  • Deutschland erhielt nur 104 Stimmen, während Portugal und Österreich 134 und 131 Stimmen bekamen
  • Notwendige Zwei-Drittel-Mehrheit lag bei 127 Stimmen

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Deutschland bleibt verlässlicher Stützpfeiler des multilateralen Systems.
  • Dank an Mitarbeitende im Auswärtigen Amt und an Auslandsvertretungen.
  • Fortsetzung der Verantwortung in den Vereinten Nationen.
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