Linke kritisiert geringe Bundesbeteiligung an Olympia-Bewerbung

5. Dezember 2025

Hamburg - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung

Hamburg: Kritik an Olympia-Finanzierung durch Bund

() – Die Linke in der Hamburgischen Bürgerschaft hat die finanzielle Beteiligung des Bundes an einer möglichen deutschen Olympia-Bewerbung als unzureichend kritisiert. Die Co-Fraktionsvorsitzende Heike Sudmann teilte mit, der Bund beteilige sich an den nationalen Bewerbungskosten nur mit einem Bruchteil.

Während Hamburg für diese Phase rund 18 Millionen Euro veranschlage, stelle der Bund insgesamt nur etwa sechs Millionen Euro für die vier konkurrierenden Standorte , , /Rhein-Ruhr und Hamburg bereit.

Sudmann wies darauf hin, dass die Höhe der Bundesbeteiligung für die spätere internationale Bewerbungsphase und für Folgekosten wie den Neubau von Sportstätten völlig unklar bleibe. Sie verwies auf die Erfahrungen aus Paris, wo die öffentliche Hand 6,5 Milliarden Euro für die Spiele 2024 gezahlt habe, dem aber nur 76 Millionen Euro Gewinn gegenüberstünden.

Nach den Spielen seien dort Kürzungen im Schulsport vorgenommen worden.

Die Kritik stützt sich auch auf eine aktuelle Anfrage der Linksfraktion zur Sportfinanzierung. Demnach stehe auf Bundesebene weniger Geld für den Sport zur Verfügung als ursprünglich geplant.

Aus einer jährlich vorgesehenen ‚Sportmilliarde‘ sei eine Milliarde für die gesamte Legislaturperiode geworden. Der Hamburger Senat wollte sich auf Nachfrage nicht dazu äußern, wie viele Anträge aus der Stadt für die erste Förderrunde dieser Mittel gestellt werden.

Siehe auch:  Wetterbericht für Niedersachsen/Bremen (23.11.2025)

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Unterzeichnung der Vereinbarung zur Olympiabewerbung am 04.12.2025

Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Bundesbeteiligung an nationalen Bewerbungskosten für Olympia beträgt nur etwa sechs Millionen Euro.
  • Hamburg plant rund 18 Millionen Euro für die Bewerbung.
  • Unklarheit über Bundesbeteiligung an späteren Kosten, einschließlich Neubau von Sportstätten.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Betroffen: Hamburg und andere Städte (München, Berlin, Köln/Rhein-Ruhr)
  • Finanzielle Beteiligung des Bundes unzureichend (6 Millionen Euro für vier Standorte)
  • Unklare Folgekosten und Zukunftsausgaben, Bezug auf Erfahrungen aus Paris 2024 (6,5 Milliarden Euro öffentliche Hand vs. 76 Millionen Euro Gewinn)

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Unzureichende finanzielle Beteiligung des Bundes an der deutschen Olympia-Bewerbung
  • Hohe Kosten der Olympischen Spiele in Paris und deren negative Folgen für den Schulsport
  • Reduzierung der ursprünglich geplanten Sportfinanzierung auf Bundesebene

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Kritik an der unzureichenden finanziellen Beteiligung des Bundes an der Olympia-Bewerbung
  • Forderung nach Klarheit über zukünftige Bundesbeteiligungen für die internationale Bewerbungsphase und Folgekosten
  • Hinweis auf geringere Mittel für den Sport auf Bundesebene als ursprünglich geplant
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