Grüne in Niedersachsen kritisieren CCS-Gesetz des Bundes

7. November 2025

Niedersachsen - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung

Politik: Kontroverses CCS-Gesetz in Niedersachsen

() – Die Grünen-Fraktion im niedersächsischen Landtag hat das neue CCS-Gesetz des Bundes am Freitag scharf kritisiert. Mit den Stimmen von Union und SPD hatte der Bundestag zuvor die unterirdische Speicherung von Kohlendioxid im großen Stil ermöglicht, wie die Fraktion mitteilte.

Allerdings bleibt die Technologie auf niedersächsischem Gebiet durch Landesgesetz weiterhin verboten.

Britta Kellermann, umweltpolitische Sprecherin der Grünen, erklärte: „CCS als Verlängerung fossiler Technologien einzusetzen, ist der falsche Weg und bremst den nötigen Wandel aus.“ Sie betonte, dass die Zulassung von CCS dazu führen werde, Emissionen einzukalkulieren, statt sie zu vermeiden.

Der nachhaltigste Weg bleibe der konsequente Umstieg auf erneuerbare Energien.

Auch die energiepolitische Sprecherin Marie Kollenrott kritisierte den Beschluss: „Die Bundesregierung sendet mit der Öffnung für CCS ein fatales Signal.“ Statt auf echten Klimaschutz zu setzen, werde die notwendige Transformation der Industrie verschleppt.

CCS müsse auf unvermeidbare Emissionen etwa der Zementindustrie beschränkt bleiben, anstatt als Alternative zu Wind- und Solarenergie zu dienen.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Grünen-Logo (Archiv)

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Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Kritik der Grünen-Fraktion im niedersächsischen Landtag am neuen CCS-Gesetz des Bundes
  • Unterirdische Speicherung von CO2 im großen Stil im Bundestag ermöglicht, bleibt jedoch auf niedersächsischem Gebiet durch Landesgesetz verboten
  • CCS sollte auf unvermeidbare Emissionen beschränkt bleiben, nicht als Alternative zu erneuerbaren Energien dienen

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Betroffen: Bundesregierung, Union, SPD
  • Stark: Kritik an CCS-Technologie, Widerstand in Niedersachsen
  • Zeitrahmen: Aktuelle Entwicklungen, langfristige ökologische Auswirkungen

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Kritik an CCS-Gesetz des Bundes von den Grünen in Niedersachsen
  • Unterirdische Speicherung von Kohlendioxid wurde ermöglicht, bleibt jedoch im Land verboten
  • Befürchtung, dass CCS den Wandel zu erneuerbaren Energien behindert und Emissionen nicht ausreichend reduziert

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Die unterirdische Speicherung von Kohlendioxid bleibt in Niedersachsen durch Landesgesetz verboten.
  • Kritik an der Förderung von CCS-Technologien durch Bund und Länder.
  • Forderung nach konsequentem Umstieg auf erneuerbare Energien.

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