Merz warnt Netanjahu vor Annexionsschritten im Westjordanland

7. Dezember 2025

Politik - aktuelle Fakten und Einordnung

Diplomatie zwischen Deutschland und Israel

Jerusalem () – Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat dem israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu bei seinem Besuch in die „tiefe Freundschaft“ Deutschlands versichert, zugleich aber vor einem härteren Vorgehen in den Palästinensergebieten gewarnt.

Es dürfe keine Annexionsschritte im Westjordanland geben, sagte Merz am Sonntag nach einem Treffen mit Netanjahu. Das betreffe formelle, politische, bauliche oder sonstige Maßnahmen, „die in ihrer Wirkung auf eine Annexion hinauslaufen“.

Mit Blick auf den zwischenzeitlichen Waffenstopp für Israel wegen des Krieges in Gaza bekräftigte Merz unterdessen, dass man „auch Zeichen setzen“ musste. Inzwischen habe man aber einen Waffenstillstand in Gaza und es müsse gelingen, die zweite Phase des Friedensplans zu verwirklichen. „Dabei steht fest: Es kann in Gaza keine Rolle für die Hamas geben. Von Gaza darf eben keine Gefahr für Israel herausgehen“, so Merz.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Benjamin Netanjahu (Archiv)

Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Betroffen: Israel, Palästinensergebiete
  • Zielgruppen: Bundesregierung Deutschlands, israelische Regierung
  • Fristen/Zeiträume: Sofortige Maßnahmen, langfristige Friedenspläne

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Warnung vor Annexionsschritten im Westjordanland
  • Notwendigkeit eines Waffenstillstands in Gaza
  • Forderung nach einer friedlichen Lösung ohne Einfluss der Hamas

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Warnung vor Annexionsschritten im Westjordanland
  • Unterstützung des Waffenstillstands in Gaza
  • Absolutes Verbot für die Hamas, eine Rolle in Gaza zu spielen
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