Linke fordert klare Antworten zu Dow-Standorten in Böhlen und Schkopau
Regional - Sachsen-Anhalt - aktuelle Fakten und Einordnung
Chemieindustrie und Arbeitsplätze in Sachsen-Anhalt
Magdeburg () – Die Fraktion Die Linke im Landtag von Sachsen-Anhalt hat die Bundes- und Landesregierung aufgefordert, die Beschäftigten des Chemiekonzerns Dow nicht im Unklaren zu lassen. Das teilten der wirtschaftspolitische Sprecher Wulf Gallert und die Bundestagsabgeordnete Janina Böttger am Samstag mit.
Anlass ist der für Montag geplante ostdeutsche Chemiegipfel in Böhlen.
Gallert verwies auf die anhaltende Drohung des Konzerns, seine Anlagen in Böhlen und Schkopau bis 2027 zu schließen. Es bestehe die Befürchtung, dass Dow die Standorte nicht verkaufen, sondern stilllegen wolle.
Da die chemische Industrie mit rund 13.000 Arbeitsplätzen ein Kernpfeiler für Sachsen-Anhalt sei, liege es in der Verantwortung der Politik, diese systemrelevante Region zu retten.
Böttger warf dem Konzern vor, Nachfolgeinvestitionen gezielt zu verhindern, um Konkurrenten aus dem Markt zu drängen. Die Bundesregierung müsse alle Maßnahmen ergreifen, um diese Blockade zu durchbrechen.
Auch eine Enteignung von Dow im Sinne des Gemeinwohls dürfe dabei kein Tabu sein, forderte die Abgeordnete. Von den Teilnehmern des Chemiegipfels erwarte die Linke nun klare Antworten.
Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.
Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?
- Fraktion Die Linke fordert Klarheit für Dow-Beschäftigte in Sachsen-Anhalt.
- Dow plant mögliche Schließung der Anlagen in Böhlen und Schkopau bis 2027.
- Enteignung von Dow wird als Möglichkeit im Sinne des Gemeinwohls diskutiert.
Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?
- betroffen: Beschäftigte des Chemiekonzerns Dow in Böhlen und Schkopau
- Stärke: über 13.000 Arbeitsplätze in Sachsen-Anhalt, Drohung mit Schließung bis 2027
- Ereignis: ostdeutscher Chemiegipfel am Montag
Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?
- Drohung von Dow, Anlagen in Böhlen und Schkopau bis 2027 zu schließen
- Befürchtung, dass Standorte nicht verkauft, sondern stillgelegt werden
- Chemische Industrie als zentraler Arbeitsmarkt mit 13.000 Arbeitsplätzen in Sachsen-Anhalt
Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?
- Aufklärung der Beschäftigten des Chemiekonzerns Dow durch die Bundes- und Landesregierung
- Ergreifen von Maßnahmen zur Durchbrechung der Blockade durch Dow
- Prüfung einer Enteignung von Dow im Sinne des Gemeinwohls
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