Grüne kritisieren Reiches Gaskraftwerksplan als Rückschritt für Schkopau
Regional - Sachsen-Anhalt - aktuelle Fakten und Einordnung
Politik in Sachsen-Anhalt: Energiewende im Fokus
Magdeburg () – Die Grünen-Fraktion im Landtag von Sachsen-Anhalt hat die Einigung der Bundesregierung mit der EU-Kommission über neue Gaskraftwerke scharf kritisiert. Der energiepolitische Sprecher Sebastian Striegel teilte mit, dass Wirtschaftsministerin Katherina Reiche mit ihrem Kurs die Wasserstoff-Vorgaben ihres Vorgängers Robert Habeck verwässere und einen Rückschritt darstelle.
Striegel warnte davor, dass neue Kraftwerke, die bis 2045 mit fossilem Erdgas betrieben werden dürfen, die Klimaziele gefährden und fossile Abhängigkeiten verlängern würden.
Mit Blick auf den Industriestandort Schkopau forderte er, dass neue Kraftwerke von Anfang an konsequent für Wasserstoff ausgelegt sein und schnell umgestellt werden müssten. Mitteldeutschland biete mit bestehenden Standorten, Netzen und Know-how die besten Voraussetzungen dafür.
Abschließend betonte der Grünen-Politiker, dass Versorgungssicherheit kein Vorwand sein dürfe, die Energiewende auszubremsen.
Jeder Euro für fossile Übergangslösungen fehle beim Ausbau erneuerbarer Energien, bei Speichern und Netzen. Sachsen-Anhalt könne Vorreiter sein, wenn es jetzt auf Zukunft setze, statt auf fossiles Zögern.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Katherina Reiche |
Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.
Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?
- Einigung der Bundesregierung mit der EU-Kommission über neue Gaskraftwerke wurde kritisiert.
- Neue Kraftwerke dürfen bis 2045 mit fossilem Erdgas betrieben werden, was Klimaziele gefährden könnte.
- Forderung nach konsequenter Auslegung neuer Kraftwerke für Wasserstoff von Beginn an.
Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?
- betrifft neue Gaskraftwerke und deren Einfluss auf Klimaziele
- Zielgruppe: Politik, Industrie, Umweltaktivisten
- Frist: neue Kraftwerke bis 2045 mit fossilem Erdgas erlaubt
Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?
- Einigung der Bundesregierung mit der EU-Kommission über neue Gaskraftwerke
- Kritische Haltung der Grünen-Fraktion bezüglich der Verwässerung von Wasserstoff-Vorgaben
- Befürchtung, dass neue Gaskraftwerke die Klimaziele gefährden und fossile Abhängigkeiten verlängern
Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?
- Neue Gaskraftwerke sollen abgelehnt werden, um Klimaziele nicht zu gefährden.
- Forderung nach konsequenter Auslegung neuer Kraftwerke für Wasserstoff.
- Betonung auf den Ausbau erneuerbarer Energien statt fossiler Übergangslösungen.
- Rainer fordert komplette Steuerbefreiung für Biokraftstoffe - 3. Mai 2026
- Wagenknecht fordert Verzicht auf US-Mittelstreckenraketen - 3. Mai 2026
- Heusgen kritisiert Trump scharf wegen Truppenabzug - 3. Mai 2026
