Gasförderung: Grüne wollen Borkum-Abkommen verhindern
Vermischtes - aktuelle Fakten und Einordnung
Umweltschutz und Gasförderung in Borkum
Berlin () – Grünenchef Felix Banaszak sieht sich durch Entscheidung des Bundesrats, im Rahmen der geplanten Gasförderung vor Borkum keine Stellungnahme zum Gesetz über ein Unitarisierungsabkommen mit den Niederlanden abzugeben, bestätigt.
„Ich halte es weiterhin für notwendig, dass dieses Gas-Abkommen nicht zustande kommt“, sagte Banaszak dem „Weser-Kurier“ (Samstagausgabe). „Wir wollen mit dem Wattenmeer ein wertvolles Stück Heimat schützen. Auch unsere Kinder und Enkel sollen künftig in Gummistiefeln durchs Watt waten und sich über diesen einzigartigen Naturraum in der Nordsee freuen können“, so der Parteichef der Grünen.
Der gemeinsame Einsatz der Zivilgesellschaft zeige Erfolg, so Banaszak weiter. Schon in der vorigen Bundesregierung habe seine Partei schwerwiegende Bedenken gegen eine Gasförderung vor Borkum erhoben, auch jetzt seien von allen grün-mitregierten Landesregierungen Einwände formuliert worden.
„Damit ist klar: Das einzigartige Weltnaturerbe Wattenmeer bei Borkum kann noch gerettet werden“, so Banaszak. „Dieses Projekt gefährdet in Wirklichkeit ein fragiles Ökosystem und ist das Einfallstor, um Klimaschutz abzuwickeln. Dieses fossile Megaprojekt aus dem letzten Jahrhundert würde die Nutzung von fossilem Gas für Jahrzehnte zementieren – statt den Ausbau der Erneuerbaren weiter voranzutreiben.“
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Dalbe in der Nordsee (Archiv) |
Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.
Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?
- Bundesrat gibt keine Stellungnahme zum Unitarisierungsabkommen für Gasförderung vor Borkum ab
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- Einwände gegen Gasförderung von allen grün-mitregierten Landesregierungen
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- Keine Stellungnahme zum Gesetz über das Unitarisierungsabkommen mit den Niederlanden abgegeben
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- Einsatz der Zivilgesellschaft zeigt Erfolg in Schutz des Wattenmeers
