Grüne fordern zügigen Ausbau der Marschbahnstrecke

10. November 2025

Regional - Schleswig-Holstein - aktuelle Fakten und Einordnung

Verkehrsausbau und Wirtschaftlichkeit in Schleswig-Holstein

() – Der Ausbau der Marschbahnstrecke zwischen Niebüll und Klanxbüll soll nach neuen Berechnungen des Bundesverkehrsministeriums wirtschaftlich sein. Die mobilitätspolitische Sprecherin der Grünen-Landtagsfraktion, Nelly Waldeck, teilte am Montag mit, dass eine Neuberechnung ein deutlich höheres Verkehrsaufkommen erwarte.

Das Kosten-Nutzen-Verhältnis sei von 1,1 auf 1,5 gestiegen, was den Bahnausbau dringlicher mache.

Waldeck betonte, dass jede Verzögerung des Projekts Fahrgäste und CO2-Einsparungen koste. Sie erwarte, dass die parlamentarische Befassung noch in diesem Jahr stattfindet.

Die neuen Erkenntnisse gehen auf Nachfragen der Grünen-Bundestagsfraktion zurück.

Die Marschbahnstrecke verbindet Orte in Nordfriesland und ist für die regionale Verkehrsanbindung von Bedeutung. Der Presseticker des Schleswig-Holsteinischen Landtages hatte die Informationen verbreitet.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Schienen (Archiv)

Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • betrifft die Marschbahnstrecke zwischen Niebüll und Klanxbüll
  • Zielgruppen: Fahrgäste, regionale Verkehrsanbindung in Nordfriesland
  • Kosten-Nutzen-Verhältnis steigt von 1,1 auf 1,5; parlamentarische Befassung soll noch in diesem Jahr stattfinden

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Neuberechnung des Bundesverkehrsministeriums zeigt höheres Verkehrsaufkommen
  • Kosten-Nutzen-Verhältnis steigt von 1,1 auf 1,5
  • Projekt hat Bedeutung für regionale Verkehrsanbindung in Nordfriesland

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Neuberechnung des Kosten-Nutzen-Verhältnisses von 1,1 auf 1,5
  • Parlamentarische Befassung des Projekts in diesem Jahr erwarten
  • Dringlichkeit des Bahnausbaus aufgrund höherem Verkehrsaufkommen betonen
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH