Vorstoß aus Kiel: SPD will Zuckersteuer nach britischem Vorbild

22. Dezember 2025

Regional - Schleswig-Holstein - aktuelle Fakten und Einordnung

Gesundheitspolitik: Debatte um Zuckersteuer in Berlin

() – Die SPD-Fraktion im Bundestag begrüßt die Debatte um die Einführung einer bundesweiten Zuckersteuer.

Franziska Kersten, agrarpolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion, sagte der „Rheinischen Post“: „Wir begrüßen den Vorschlag aus sehr. Wir als SPD-Bundestagsfraktion haben bereits eine Regelung nach britischem Vorbild gefordert.“

Dabei geht es um eine Herstellerabgabe für Softdrinks ab einem Zuckeranteil von fünf Gramm Zucker auf 100 Milliliter.

„Es wäre schön, wenn durch den Einsatz des CDU-Ministerpräsidenten von Schleswig-Holstein auch in Bewegung in die Diskussion käme“, sagte Kersten.

„Softdrinks werden insbesondere von Kindern und Jugendlichen konsumiert und gelten laut Weltgesundheitsorganisation WHO als besonderes Risiko für Übergewicht“, so die SPD-Politikerin. Rund 15 Prozent der Kinder und Jugendlichen seien übergewichtig, ein Drittel davon adipös.

„Langfristige Folgen sind oft chronische Erkrankungen, eingeschränkte Lebensqualität und hohe Kosten für das Gesundheitssystem. Das dürfen und können wir uns nicht mehr leisten“, erklärte sie.

Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) hatte eine Bundesratsinitiative zur Einführung einer Zuckersteuer angekündigt.

Siehe auch:  Polizei verhindert schwere Ausschreitungen nach Fußballspiel in Bremen

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Coca Cola in einem Supermarkt (Archiv)

Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • SPD-Fraktion im Bundestag begrüßt Debatte um bundesweite Zuckersteuer.
  • Vorschlag aus Schleswig-Holstein für Herstellerabgabe bei Softdrinks mit >5g Zucker/100ml.
  • Daniel Günther (CDU) kündigt Bundesratsinitiative zur Zuckersteuer an.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Betroffene Zielgruppe: Kinder und Jugendliche
  • Gesundheitsrisiko: 15% übergewichtig, ein Drittel davon adipös
  • Zusammenhang: Herstellerabgabe für Softdrinks mit >5g Zucker/100ml

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Diskussion um bundesweite Zuckersteuer zur Bekämpfung von Übergewicht
  • Weites Konsumverhalten von Softdrinks, besonders bei Kindern und Jugendlichen
  • Langfristige gesundheitliche und finanzielle Folgen für das Gesundheitssystem

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • SPD-Fraktion fordert bundesweite Zuckersteuer nach britischem Vorbild.
  • Einführung einer Herstellerabgabe für Softdrinks mit hohem Zuckeranteil.
  • Schleswig-Holsteins Ministerpräsident kündigt Bundesratsinitiative zur Zuckersteuer an.
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
Letzte Artikel von Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH (Alle anzeigen)