Hessischer Ministerpräsident würdigt verstorbenen Schauspieler Uwe Kockisch
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Verlust eines Kulturkommentators in Hessen
Wiesbaden () – Der hessische Ministerpräsident Boris Rhein hat den Tod des Schauspielers Uwe Kockisch als großen Verlust für die deutsche Kulturszene bezeichnet. Das teilte die Hessische Staatskanzlei am Mittwoch mit.
Rhein würdigte den am 22. Dezember im Alter von 81 Jahren verstorbenen Künstler als Charakterdarsteller, der das Publikum mit seiner Kunst berührt und beeindruckt habe.
Kockisch sei nicht nur als Commissario Brunetti einem Millionenpublikum bekannt gewesen, sondern habe sich auch als großer Charakterdarsteller einen Namen gemacht, so der Ministerpräsident. Besonders hob Rhein die Darstellung des Stasi-Offiziers Hans Kupfer in der Serie „Weissensee“ hervor, die von großem schauspielerischen Können und menschlicher Tiefe gezeugt habe.
Der Ministerpräsident betonte, dass Kockisch selbst in jungen Jahren die Härte des DDR-Systems erfahren musste und dennoch Brücken zwischen Ost und West geschlagen habe.
Mit seiner Vita und Kunst habe er wie kaum ein anderer für ein gesamtdeutsches Kulturverständnis gestanden. Kockisch wurde 2020 mit dem Ehrenpreis des hessischen Ministerpräsidenten beim Hessischen Filmpreis ausgezeichnet.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Boris Rhein (Archiv) |
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