Hessens Ministerpräsident trauert um frühere Vize-Ministerpräsidentin Ruth Wagner
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Nachruf auf eine hessische Politikerin
Wiesbaden () – Hessens Ministerpräsident Boris Rhein hat sich betroffen über den Tod der früheren stellvertretenden Ministerpräsidentin und Wissenschaftsministerin Ruth Wagner geäußert. Mit der FDP-Politikerin verliere das Land eine herausragende Persönlichkeit, die sich jahrzehntelang mit klarer Haltung und großer Sachkenntnis für die Demokratie eingesetzt und sich um Hessen verdient gemacht habe, teilte der Regierungschef am Dienstag mit.
Ihr Tod erfülle ihn mit großer Trauer, seine Gedanken seien bei ihrer Familie und ihren Freunden.
Rhein würdigte Wagners politisches Wirken, das stets von Überzeugung und Loyalität getragen worden sei. „Ruth Wagner war leidenschaftliche Demokratin und überzeugte Liberale, die auch in schwierigen Zeiten zu ihren Entscheidungen stand“, sagte der Ministerpräsident.
Sie habe sich immer als Anwältin von Bildung, Wissenschaft und kultureller Vielfalt verstanden, ihr Engagement bleibe unvergessen.
Ruth Wagner war mit Unterbrechungen von 1978 bis 2008 Mitglied des Hessischen Landtags. Von 1999 bis 2003 amtierte sie im Kabinett Koch als Ministerin für Wissenschaft und Kunst sowie als stellvertretende Ministerpräsidentin.
Zudem war sie von 1987 bis 1991 und von 2003 bis 2008 Landtagsvizepräsidentin sowie von 1995 bis 2005 Landesvorsitzende der hessischen FDP. Für ihr Engagement wurde sie mehrfach ausgezeichnet, unter anderem 2006 mit dem Großen Verdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland und 2010 mit der Wilhelm-Leuschner-Medaille des Landes Hessen.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Boris Rhein (Archiv) |
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- Auszeichnungen: 2006 Großes Verdienstkreuz, 2010 Wilhelm-Leuschner-Medaille
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