Verfassungsschutz kritisiert AfD-Einladung zu Sicherheitskonferenz

30. Dezember 2025

Politik - aktuelle Fakten und Einordnung

Politik in Deutschland: AfD und Sicherheitskonferenz

() – Nach mehreren Bundespolitikern hat auch Stephan Kramer, Thüringens Verfassungsschutzchef, die Einladung der AfD zur Münchner Sicherheitskonferenz (MSC) kritisiert. Die Einladung sei „problematisch“, sagte Kramer dem „Spiegel“.

Das Bundesamt für Verfassungsschutz hatte die AfD im Mai 2025 als erwiesen rechtsextremistische Bestrebung eingestuft. „Diese Einstufung im Bund ist für die Dauer des Eilverfahrens zwar ausgesetzt, ändert aber nichts an der fachlichen Bewertung“, sagte Kramer. Da eine Teilnahme der AfD an Podien offenbar nicht vorgesehen sei, könne die Einladung nicht der inhaltlichen politischen Auseinandersetzung dienen. Sie sende vielmehr ein „gefährliches Signal der Normalisierung in die bundesdeutsche Gesellschaft – und könnte dem Ansehen von Rechtsstaat und wehrhafter Demokratie in schaden“, warnte Kramer.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Münchner Sicherheitskonferenz 2025 (Archiv)

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Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • betrifft die AfD und Bundespolitiker
  • kritische Einschätzung seitens des Verfassungsschutzchefs
  • Einstufung als rechtsextremistische Bestrebung seit Mai 2025

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Einladung der AfD zur Münchner Sicherheitskonferenz als problematisch eingestuft
  • AfD seit Mai 2025 als rechtsextremistisch eingestuft
  • Gefahr der Normalisierung und Schädigung des Ansehens von Rechtsstaat und Demokratie in Deutschland

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Einladung der AfD zur Münchner Sicherheitskonferenz kritisiert
  • Warnung vor gefährlichem Signal der Normalisierung in die Gesellschaft
  • Bedenken zur Auswirkungen auf Ansehen von Rechtsstaat und Demokratie
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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