Koalitionsvertrag 2.0: SPD zurückhaltend gegenüber CDU-Vorschlag

2. Januar 2026

Politik - aktuelle Fakten und Einordnung

Politik: Koalitionsvertrag in Berlin diskutiert

() – Die SPD hat zurückhaltend auf den Vorstoß der CDU für ein Update des Koalitionsvertrags reagiert und an die Gültigkeit der bestehenden Vereinbarung erinnert.

Parlamentsgeschäftsführer Dirk Wiese sagte der „Rheinischen Post“: „Der aktuelle Koalitionsvertrag hat noch viele wichtige und entscheidende Vereinbarungen für die Zukunft des Landes, welche wir gemeinsam umsetzen wollen. Hinzu kommen in 2026 die Ergebnisse der unterschiedlichen Kommissionen zur Zukunft der sozialen Sicherungssysteme.“

Gleichwohl sagte Wiese: „In den vergangenen Jahren haben die hohe Zahl an Kriegsflüchtlingen aus , das Coronavirus oder der Beginn des russischen Angriffskrieges auf die gezeigt, dass man als Bundesregierung in einer Legislaturperiode immer situativ schnell reagieren muss.“

Unions-Parlamentsgeschäftsführer Steffen Bilger (CDU) hatte der SPD für die zweite Hälfte der Legislaturperiode eine neue gemeinsame Arbeitsgrundlage für die Regierungsarbeit vorgeschlagen. „Wenn auch sie zur Auffassung gelangen, dass ein Update Sinn ergibt, sind wir auf jeden Fall bereit dazu“, sagte er dem „Tagesspiegel“. „Mein Vorschlag: Wir legen einen Koalitionsvertrag 2.0 für die zweite Halbzeit der Legislaturperiode vor.“

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Unterzeichnung Koalitionsvertrag zwischen CDU, CSU und SPD (Archiv)

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  • Zeitraum: bis 2026, zweite Hälfte der Legislaturperiode
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  • SPD erinnert an Gültigkeit des bestehenden Koalitionsvertrags
  • Hohe Zahl an Kriegsflüchtlingen, Coronavirus und Ukraine-Krieg erforderten schnelle politische Reaktionen
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