Union drängt SPD zu Senkung der Luftverkehrssteuer
Vermischtes - aktuelle Fakten und Einordnung
Wirtschaft: Senkung der Luftverkehrssteuer in Berlin
Berlin () – Die Union will im nächsten Koalitionsausschuss am 13. November auf die Senkung der Luftverkehrssteuer drängen, um den schwächelnden Luftfahrtstandort in Deutschland zu stärken. Wie die „Rheinische Post“ (Donnerstagausgabe) berichtet, haben CDU und CSU das Vorhaben aus dem Koalitionsvertrag auf die Tagesordnung des Gremiums gesetzt. Demnach laufen dazu derzeit auch Vorgespräche mit der SPD.
Aus Unionskreisen hieß es, man wolle möglichst die von der Ampel-Regierung beschlossene Erhöhung der Luftverkehrssteuer zügig zurücknehmen. Knackpunkt sei allerdings der damit verbundene Einnahmeausfall von rund 340 Millionen Euro. „Die Senkung wird eines der Hauptthemen im Koalitionsausschuss sein“, sagte ein führender CDU-Politiker laut „Rheinischer Post“.
In der Fraktionssitzung der Union am Dienstag kritisierten demnach mehrere Abgeordnete, dass das Vorhaben noch nicht umgesetzt sei. Die Branche leide unter zu hohen Kosten, es gebe immer weniger Verbindungen, auch die Passagierzahlen seien eingebrochen, hieß es. Ein Parlamentarier beklagte demnach, dass gerade in Ostdeutschland der Flugverkehr immer weiter schrumpfe und etwa von Dresden nach Prag abwandere.
Die Luftverkehrssteuer war 2024 erhöht worden, um Haushaltslücken zu füllen und um Anreize für einen Umstieg auf klimafreundliche Alternativen zu setzen. Der Verkehrssektor verfehlt die Sektorziele zur CO2-Reduktion im Bundes-Klimaschutzgesetz seit 2021.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Flugzeugkabine mit Cockpit-Tür (Archiv) |
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- Union drängt im Koalitionsausschuss am 13. November auf Senkung der Luftverkehrssteuer
- Erhöhung der Luftverkehrssteuer 2024 führte zu Einnahmeausfall von rund 340 Millionen Euro
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- Zielgruppe: Passagiere der Luftfahrtbranche, insbesondere in Ostdeutschland
- Betroffene Regionen: Deutschland, insbesondere Ostdeutschland
- Zahlen: Einnahmeausfall von rund 340 Millionen Euro, Passagierzahlen sind eingebrochen
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- Senkung der Luftverkehrssteuer zur Stärkung des Luftfahrtstandorts Deutschland
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- Dringliches Drängen auf Senkung der Luftverkehrssteuer im Koalitionsausschuss am 13. November
- Vorgespräche mit der SPD zur Rücknahme der Steuererhöhung
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